LIT Verlag Zum LIT Webshop


Aktuelles - Geschichtswissenschaft

Neuerscheinungen im Fachbereich

3-643-90845-2
6. int. Huxley-Symposium, Almeria April 2017 24.03.2017
Der Herausgeber Prof. Bernfried Nugel (WWU Münster) präsentiert die internationale Reihe „Human Potentialities“. Studien zu Aldous Huxley & zeitgenössischer Kultur und sowie innerhalb der Serie Aldous Huxley Annual den Band Bernfried Nugel, Aldous Huxley Annual. Das sechste International Aldous Huxley Symposiums steht unter dem Thema ALDOUS HUXLEY IN EUROPE. Nähere Information über Huxley Forschungsstelle der WWU Münster, c/o Prof. Dr. Bernfried Nugel nugel@uni-muenster.de Tgaungskoordination über Prof. Jesús Isaías Gómez López, Univ. ALMERÍA, 19-21 April, 2017
3-643-13683-1
Wilhelm Vydunas-Storost: litauischer Vordenker für Europa 21.03.2017
Im Rahmen der diesjährigen Leipziger Buchmesse mit dem Schwerpunkt LITAUEN präsentiert Ost-West-Koordinator M. Danys zusammen mit der Großnichte des Autors, Brita Storost und der BÜRGERSTIFTUNG DETMOLD den neu aufgelegten PROGRAMM-Band von 1932:
Wilhelm Storost Vydunas, Sieben Hundert Jahre deutsch-litauischer Beziehungen

Weitere Veranstaltungen in Leipzig, Detmold, Berlin, Vilnius erfolgen in den Folgemonaten im Zusammenwirken mit europäischen und bilateralen Kulturinstitutionen sowie den Botschaften aus und in Litauen sowie „Lippe Europa“ u..v.m.

Eröffnung: Leipzig, DO 23.März 11h an Stand D 300 in Halle 4
3-643-13592-6
Buchvorstellung:
Carl Arendt (1838-1902) und die Entwicklung der Chinawissenschaft 20.03.2017
Montag, 20. März 2017, um 18.15 Uhr.
Ausstellungsdauer: 21. März bis 27. Juli 2017.
Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin, Hörsaal 203, Goßlerstraße 2-4, 14195 Berlin

Vortrag und Ausstellungseröffnung

Die Sinologin Prof. Dr. Dr. h. c. Mechthild Leutner von der Freien Universität Berlin präsentiert am 20. März 2017 am Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin erstmals die Ergebnisse ihrer jüngsten Forschung zur frühen Geschichte der deutsch-chinesischen Beziehungen und zum Wirken von Carl Arendt (1838-1902). Der Linguist und Chinawissenschaftler sei in den Darstellungen zur Geschichte der Sinologie bislang kaum berücksichtigt worden, er habe aber im Hinblick auf das moderne Chinesisch Pionierarbeit für die deutsche Sinologie geleistet, erklärt Mechthild Leutner. Mit dem Vortrag wird die von der Rednerin konzipierte Ausstellung "Carl Arendt (1838-1902) und die Entwicklung der Chinawissenschaft" eröffnet.

Carl Arendt studierte Sprachwissenschaften an der damaligen Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin, der heutigen Humboldt-Universität zu Berlin. Er war als Dolmetscher tätig und forschte und lehrte als Professor für Chinesisch am Seminar für Orientalische Sprachen. Arendt habe in der deutschen Kolonialpolitik in China und im Prozess der Professionalisierung der Sinologie in Deutschland eine entscheidende Rolle gespielt, erklärt Mechthild Leutner. Am Beispiel seiner Lebens- und Werkgeschichte analysiert die Sinologin die Verflechtung von Kolonial- und Wissensgeschichte. "Unter Einbeziehung sozial- und familiengeschichtlicher Prägungen - Arendt entstammte einer konvertierten jüdischen Familie - ist es möglich, die Geschichte ,von unten' lebendig werden zu lassen. In der biographischen Dimension werden damit neue, anschauliche Perspektiven auf koloniale Expansion und Sinologiegeschichte möglich", erklärt die Sinologin. Zudem werde sie in ihrem Vortrag den kurzen sozialen Aufstieg einer jüdischen Familie nach den preußischen Emanzipationsgesetzen von 1812 bis hin zum sozialen Abstieg und zur Verfolgung der Nachkommen Carl Arendts durch den Nationalsozialismus verdeutlichen.

Mechthild Leutner ist eine international renommierte Sinologin, die sich unter innovativen methodisch-theoretischen Aspekten mit der Geschichte des modernen China in ihren politischen, sozialen und kulturellen Dimensionen befasst. Sie hat zahlreiche deutsch-chinesische Kooperationsprojekte in Forschung und Lehre initiiert und viele Werke veröffentlicht, auch im chinesischen Sprachraum. Seit 1995 gibt sie die monographische Reihe "Berliner China-Studien" heraus sowie seit 1991 die halbjährlich erscheinende sinologische Zeitschrift "Berliner China-Hefte / Chinese History and Society" und die sechsbändige Reihe "Quellen zur Geschichte der deutsch-chinesischen Beziehungen 1897-1995". Mechthild Leutner ist Mitglied in mehreren Beiräten chinesischer und chinabezogener internationaler Zeitschriften und Gastprofessorin an der Peking-Universität und der Nanjing-Universität.
Kolonialpolitik und Wissensproduktion
3-643-80223-1
Christliche Jüdische Zusammenarbeit 05.03.2017
Die diesjährige Woche der Brüderlichkeit (3.-10. März 2017) steht unter dem Motto GEH HIN UND LERNE. Wir gratulieren der Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden, Preisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille 2017.

Der LIT Verlag verweist alle Interessierten auf seine entsprechenden Programmschwerpunkte:
http://www.lit-verlag.de/litaktuell/judaica.pdf

siehe auch die Kataloge JUDAICA und THEOLOGIE.
Unter den Neuerscheinungen siehe in der neuen Serie Hebrew Literature in Dialogue / Littérature hébraique en dialogue / Hebräische Literatur im Dialog den Band Das israelische Theater und in der Reihe Forum Christen und Juden den Band Christlichen Glauben denken.

Auftaktveranstaltungen in Frankfurt / Main 4./5. März 2017, Folgeveranstaltungen dann ab 6. März im Zusammenwirken mit allen regionalen 82 Gesellschaften, bspw. Münster, Berlin, München
3-643-12298-8
37 Stolpersteine in MS-Wolbeck: Buch zur Spuensuche 25.01.2017
Zum Auschwitz-Gedenktag 2017 präsentiert Peter Schilling mit weiteren Beteiligte aus dem Verein SPURENSUCHE den Band

Spuren der Erinnerung an jüdische Familien in Münster-Wolbeck

DO 2. Februar 19.30h: "Buchfink", Münsterstr. 11, 48167 Münster - Wolbeck
3-643-13581-0
Warum LUTHER wichtig ist: Kinderverlesung mit Antje Roggenkamp 18.01.2017
Die Religionspädagogin Antje Roggenkamp präsentiert in der Kindervolesung neue Zugänge zu LUTHER in seiner Zeit - und seiner Wirkung bis heute. Wir verweisen dazu auf die Übersicht Luther 500 sowie den gerade für Münster relevanten neuen Band aus einem WWU-Studierenden-Projekt (Auslieferung Anfang Februar)

Reformatorische Stationen: Münster und "Umgebung"

FR, 20. Januar 2017, 16.15h: großer Hörsaal der Universität, Schlossplatz 46, Münster
643-3-13394-6
LIT aktuell LUTHER 500 31.10.2016
Mit Blick auf das Reformationsjubiläum verweist der LIT Verlag auf die entsprechenden Veröffentlichungen in den Schwerpunkten THEOLOGIE und GESCHICHTE, vgl. die kompakte Übersicht "LIT Aktuell LUTHER 500"
3-643-12605-4
LIT Verlag auf dem 51. Deutschen Historikertag in Hamburg (21.-23.9.2016) 20.09.2016
Der LIT Verlag präsentiert sein aktuelles Geschichtsprogramm auf Europas größtem geisteswissenschafltichem Kongreß.

Sie finden uns in Hamburg in der Buchaustellung am Stand Nr Phil 12 und den neuen Geschichtskatalog hier PDF-Download.

Wir Juden - Ein widerspenstiges Volk
3-643-12813-3
Buchpräsentation Prof. Toellner 13.07.2016
Richard Toellner, über 30 Jahre lang in Münster Professor für Medizin-Geschichte und -Theorie, Initiator der klinischen Ethik-kommittes in Deutschland u.v.m. hat Medizin- und Gesundheits-Themen zeitlebens im Verbund gesehen mit Grundfragen von Religion - Philosophie - Gesellschaft - Politik und Ideengeschichte... - Er legt in Band 18 der Serie Worte - Werke - Utopien Thesen und Texte Münsterscher Gelehrter seine SUMMA vor:

Medizingeschichte als Aufklärungswissenschaft

Wir laden ein zur Buchvorstellung:
MI 13.7.2016, 12 - 13h : Hörsaal des Instituts für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin,Von-Esmarch-Str. 62, Münster
Link zur Veranstalltung
3-643-12548-4
Elie Wiesel zum Gedenken 07.07.2016
Prof. Elie Wiesel (Univ. Boston/ USA) , authentischer Nach-Denker der Katastrophen des Holocaust und immer zukunftsoffener Gesprächspartner für Friedensschritte in Nah-Ost und West, ist im Alter von 87 Jahren verstorben.
Wir gedenken seiner mit Hochachtung und erinnern uns gern an die Festschrift ihm zu Ehren "KULTUR ALLEIN IST NICHT GENUG" (Hg. von Boschli / Mensing LIT Münster 1996). Wiesels Leitmotive finden sich in dem neuen Band
Reinhold Boschki, René Buchholz (Hg.)
Das Judentum kann nicht definiert werden
Beiträge zur jüdischen Geschichte und Kultur
Bd. 11, 2014, 312 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-12548-4
Reihe: Forum Christen und Juden
Zum Programmschwerpunkt JUDAICA siehe die Übersichten Judaica und Religionsgeschichte