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Aktuelles - Geschichtswissenschaft

Neuerscheinungen im Fachbereich

3-643-14257-3
Buchpräsentation: DDR-Unrecht wiedergutmachen - neues Unrecht aufdecken 16.09.2019
Donnerstag, 19. September 2019, 19:30 Uhr
Rathaus der Hansestadt Rostock
Neuer Markt, 18055 Rostock

Der Autor Arvid Schnauer stellt im Gespräch mit dem dem ehemaligen Kultussenator Rostocks, Dr. Enoch Lemcke sein Buch zur Arbeit des Gerechtigkeitsausschusses der Hansestadt Rostock in den Prozessen des politischen Umbruchs 1989 - 1994 vor.

"Der langjährige Vorsitzende des [Rostocker Gerechtigkeits-] Ausschusses Arvid Schnauer legt [...] eine spannende Darstellung regionaler Zeit- und Umbruchsgeschichte vor, die am Beispiel Rostocks nicht nur die Atmosphäre der friedlichen Revolution, sondern auch die Herausforderungen im Übergang zu einer freiheitlichen, rechtsstaatlich orientierten Gesellschaft wieder lebendig werden lässt. Vor allem aber wird an einer Vielzahl konkreter Beispiele das Leid von Menschen vergegenwärtigt, die unter dem DDR-Regime von Willkür und Unrecht betroffen waren. [...] Es ist ein wichtiges Buch gegen das Vergessen und ein lebendiges Plädoyer, Gerechtigkeit zu leben."
DDR-Unrecht wiedergutmachen - neues Unrecht aufdecken
3-643-12594-1
LIT Verlag auf Kongress der DVRW 03.09.2019

Bei der diesjährigen Jahrestagung der Dt. Vereinigung für Religionswissenschaft unter dem Thema KONZEPTUALISIERUNG VON RELIGION präsentiert der LIT Verlag sein einschlägiges Programm. Siehe als Überblick etwa LIT AKTUELL Religionswissenschaft

Unter den Bänden heben wir hervor

Bärbel Beinhauer-Köhler, Edith Franke, Christa Frateantonio, Alexander Nagel (Hg.)
Religion, Raum und Natur
Religionswissenschaftliche Erkundungen
Bd. 1, 2017, 264 S., 39.90 EUR, 39.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-12594-1
Reihe: Marburger Religionswissenschaft im Diskurs

Susanne Kurz, Claudia Preckel, Stefan Reichmuth (Eds./Hg.)
Muslim Bodies
Body, Sexuality and Medicine in Muslim Societies Körper, Sexualität und Medizin in muslimischen Gesellschaften
Bd. 14, 2015, 478 S., 59.90 EUR, 59.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-12810-2

oder
Nina Käsehage
Salafismus in Deutschland
Entstehung und Transformation einer radikal-islamischen Bewegung. Geleitwort Peter Antes
Bd. 17, 2019, 136 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-14304-4
Reihe: Religionen in der pluralen Welt. Religionswissenschaftliche Studien

Hannover, "Welfenschloss" (Uni Hauptgebäude) C 311

Geschichte
Vorankündigung - Dachauer Symposium: Sinti und Roma während des Nationalsozialismus 22.07.2019
Ab 1938 inhaftierte, folterte und tötete das NS-Regime große Gruppen von Sinti und Roma im Konzentrationslager Dachau. Ein Umstand, der in der Vergangenheit immer wieder in den Hintergrund geriet. Erst durch das zentrale Denkmal des Völkermordes, eröffnet 2012 in Berlin, rückte der Völkermord erstmals wieder verstärkt in das gesellschaftliche Bewusstsein.

Das Dachauer-Symposium im Oktober 2019 fragt nach den Kontinuitäten sowie Brüchen nach 1945 als auch nach der Bedeutung der Aufarbeitung des Völkermordes für die betroffene Minderheit in Deutschland – damals und heute.

Der LIT Verlag, welcher auch vertreten sein wird, wünscht allen Teilnehmenden eine erfolgreiche und ertragreiche Zeit! Mehr Informationen zu der Veranstaltung finden Sie unter: https://www.hsozkult.de/event/id/termine-40780

3-643-14111-8
Sechs Jahrzehnte forschen über Shoah und Antisemitismus - Yehuda Bauer im Gespräch 09.05.2019
Mittwoch, 29. Mai 2019, 18:00 Uhr
Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Großer Saal
Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin


Sechs Jahrzehnte forschen über Shoah und Antisemitismus
- Yehuda Bauer im Gespräch -


Einführung und Moderation:
Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum (Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin) und
Dr. Anja Siegemund (Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum)


Prof. Dr. Yehuda Bauer ist einer der renommiertesten Forscher über den Holocaust, Genozid und Antisemitismus. 1926 als Martin Bauer in Prag geboren, migrierte er 1939 ins damalige Mandatsgebiet Palästina, war später Mitglied eines Kibbuz und begann daneben seine wissenschaftliche Karriere an der Hebrew University of Jerusalem. Der Gründungsherausgeber der Zeitschrift Holocaust and "Genocide Studies" leitete das International Centre for Holocaust Studies in Yad Vashem und ist Ehrenvorsitzender der IHRA – International Holocaust Remembrance Alliance. 1998 sprach er bei der Gedenkstunde des Deutschen Bundestags zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, am 27. Januar 2006 vor den Vereinten Nationen.

Veranstalter:
Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum,
Zentrum für Antisemitismusforschung (Technische Universität Berlin),
Berliner Landeszentrale für politische Bildung, LIT Verlag.

Anmeldungen erwünscht per E-Mail: presse@centrumjudaicum.de oder berlin@lit-verlag.de oder telefonisch: (030) 88 028 316
centrumjudaicum.de/cjudaicum_wp/29-mai-2019-18-00-uhrsechs-jahrzehnte-forschen-uebershoah-und-antisemitismus-yehuda-bauer-im-gespraech/


Yehuda Bauers Veröffentlichungen im LIT Verlag:

Der islamische Antisemitismus. Eine aktuelle Bedrohung
Der islamische Antisemitismus

Wir Juden. Ein widerspenstiges Volk
Wir Juden - Ein widerspenstiges Volk

Jüdische Reaktionen auf den Holocaust
Jüdische Reaktionen auf den Holocaust

Der aktuelle Band:
Yehuda Bauer - Der islamische Antisemitismus
Eine aktuelle Bedrohung.
Mit einem Vorwort von Felix Klein.
Im Anhang: Es ist nicht wie 1933 - aber gefährlich

Der Kampf gegen die Juden basiert auf der Geschichte des Sieges des Propheten in den bitteren Kämpfen des 7. Jahrhunderts und dem daraus entstandenen radikalen Selbstverständnis. Der israelisch-palästinensische Konflikt ist durchaus real und wichtig, aber das Ziel ist nicht nur, Israel zu vernichten, also eine genozidale Einstellung, sondern alle Juden der Welt zu eliminieren. Radikaler Islamismus ist eine Gefahr nicht nur für Juden, sondern bedingt durch den genozidalen Willen für die Menschheit im Allgemeinen.
Er kann aber nicht effektiv von Nicht-Muslimen bekämpft werden. Die muslimische nicht-radikale oder anti-radikale Mehrheit ist die, die ihn niederringen kann, auch weil die überwiegende Mehrheit der Opfer dieses Radikalismus Muslime sind. Der Weg zu einer solchen Lösung kann nur durch Gleichberechtigung der Muslime als Einzelne und als Gesellschaft und einen resoluten Kampf gegen Islamophobie erreicht werden. Nur eine Allianz zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Demokraten könnte dieses Ziel erreichen. (Yehuda Bauer)
Der islamische Antisemitismus
3-643-14127-9
Leipziger Buchmesse 2019 - Leipzig liest - Geschichte 19.03.2019

Leipziger Buchmesse 21.-24. März 2019
Besuchen Sie den LIT Verlag in der Halle 3 am Stand G208 !

BUCHVORSTELLUNG
Donnerstag, 21. März 2019 | 17.30 - 18.00
Leseinsel Sachbuch + Buchkunst, Halle 3, Stand B600
Gerhard Besier/Katarzyna Stokłosa (Hg.)
Jehovas Zeugen in Europa - Geschichte und Gegenwart

Jehovas Zeugen in Europa - Geschichte und Gegenwart
https://leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/33681


LESUNG und GESPRÄCH
23. März 2019 | 11:00 - 12:00
Ort: Forum OstSüdOst, Halle 4, Stand E501
Igor Janke
Twierdza - Die Festung
Die Kämpfende Solidarnosc. Innenansichten aus Polens antikommunistischer Untergrundorganisation

Übersetzung und deutsche Bearbeitung von Hanna Labrenz-Weiß. Mit einem Vorwort von Roland Jahn
Twierdza - Die Festung
https://leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/34207


BUCHVORSTELLUNG
23. März 2019 | 13:00 - 13:30 Uhr
Ort:Forum OstSüdOst, Halle 4, Stand E501
Markas Petuchauskas
Der Preis der Eintracht
Erinnerungen, Künstlerportraits, kulturelle Wechselbeziehungen im Willnaer Ghetto und im Theater von Vilnius
Der Preis der Eintracht
https://leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/33650


BUCHVORSTELLUNG
23. März 2019 | 15:00
Ort: Polnisches Institut Markt 10, 04109, Leipzig (Zentrum)
Igor Janke
Twierdza - Die Festung
Die Kämpfende Solidarnosc. Innenansichten aus Polens antikommunistischer Untergrundorganisation
Übersetzung und deutsche Bearbeitung von Hanna Labrenz-Weiß. Mit einem Vorwort von Roland Jahn
Twierdza - Die Festung
https://leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/36286


DISKUSSION
23. März 2019 | 17:00
Ort:Zeitgeschichtliches Forum Leipzig Grimmaische Str. 6, 04109, Leipzig (Zentrum)
Igor Janke -
Der europäische Traum und nationale Interessen
Twierdza - Die Festung
https://leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/36260


LESUNG
23. März 2019 | 18:00
Ort: Ariowitsch-Haus, Zentrum Jüdischer Kultur Hinrichsenstr. 14, 04105, Leipzig (Nord)
Markas Petuchauskas
Der Preis der Eintracht
Erinnerungen, Künstlerportraits, kulturelle Wechselbeziehungen im Willnaer Ghetto und im Theater von Vilnius
Der Preis der Eintracht
https://leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/35820


GESPRÄCH
24. März 2019 | 10.15 - 11.00
Nationalstand der Tschechischen Republik Halle 4, Stand D401
Tomas Glanc
Literatur der Beunruhigung

Autoren im Ausnahmezustand
Performance - Cinema - Sound
https://leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/35274


DISKUSSION
24. März 2019 | 14.15 - 15.15
Nationalstand der Tschechischen Republik Halle 4, Stand D401
Tomas Glanc
Wie politisch kann und soll die Kunst sein?

Autoren im Ausnahmezustand
Performance - Cinema - Sound
https://leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/35548

Leipziger Buchmesse 21.-24. März 2019
Besuchen Sie den LIT Verlag in der Halle 3 am Stand G208 !
3-643-13094-5
Gemeinsam gegen Judenfeindschaft! Woche der Brüderlichkeit in Nürnberg (10.03. bis 17.03.) 14.03.2019
Seit 1952 veranstaltet die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit jedes Jahr im März die Woche der Brüderlichkeit. Dieses Jahr steht die WdB unter dem Jahresthema "Mensch, wo bist du? Gemeinsam gegen Judenfeindschaft". Wir möchten im Rahmen dessen auch auf unser Fachprogramm "Judaica" hinweisen sowie auf den Titel "Ivrith scheli " Mein Hebräisch", geschrieben von Yaacov Zinvirt, erschienen in unserer Reihe "Jüdisches Lehrhaus " lebendiges Judentum, Schulbücher". Der LIT Verlag wünscht allen Teilnehmer*innen eine ertrag- und erfolgreiche Zeit im Kampf gegen Antisemitismus.

Unseren Katalog LIT aktuell Judaica finden Sie unter: Judaica
Zum Titel geht es hier: Titel
3-643-14127-9
Leiziger Buchmesse 2019 - Leipzig liest
Jehovas Zeugen in Europa 06.03.2019

BUCHVORSTELLUNG

Donnerstag, 21. März 2019, 17.30 - 18.00
Leseinsel Sachbuch + Buchkunst, Halle 3, Stand B600

Gerhard Besier/Katarzyna Stokłosa (Hg.)
Jehovas Zeugen in Europa - Geschichte und Gegenwart

Band 3: Albanien, Bulgarien, Deutschlang, Jugoslawien, Liechtenstein, Österreich, Polen, Schweiz, Tschechoslowakei und Ungarn

Eine Präsentation auf der Leipziger Buchmesse 2019 markiert den Abschluß des von Prof. Gerhard Besier und Prof. Katarzyna Stoklosa geleiteten Langzeitsprojekts
"Jehovas Zeugen in Europa - Geschichte und Gegenwart"

Ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des Kalten Krieges stehen wir erneut vor einer geteilten Welt, in der der freiheitlich-liberale Westen in zähem Ringen Schritt für Schritt vor autoritären Staaten zurückweicht. Diese stellen sich ohne unabhängige Rechtsprechung wieder als historisch-politische Alternative zu den beispielhaften Errungenschaften der demokratischen Verfassungsstaaten dar. Dabei treten sie die einst mühsam errungenen Freiheitsrechte mit Füßen - am stärksten wohl die erste aller Freiheiten: die Religionsfreiheit. Die faktische Ohnmacht des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte lässt alle Aussichten auf einen abermaligen Umschwung als Illusion erscheinen. Die Geschichte von Jehovas Zeugen in Europa zeigt exemplarisch bis in die Gegenwart, wie eine Religionsgemeinschaft ohne Rückhalt bei der Staatsmacht seit ihrem Bestehen dafür kämpfen muss, ihren Glauben öffentlich leben zu dürfen.

Prof. Dr. mult. Gerhard Besier, Direktor des Sigmund-Neumann-Instituts in Dresden, hatte Lehrstühle an den Universitäten in Berlin, Heidelberg und Dresden inne und lehrt heute an verschiedenen Universitäten in Europa und Nordamerika.
Prof. Dr. Katarzyna Stoklosa ist seit 2012 Professorin an der Süddänischen Universität.

Jehovas Zeugen in Europa - Geschichte und Gegenwart
https://leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/33681

Leipziger Buchmesse 21.-24. März 2019
Besuchen Sie den LIT Verlag in der Halle 3 am Stand G208 !
3-643-14035-7
Leipziger Buchmesse 2019 - Leipzig liest
Twierdza - Die Festung. Die Kämpfende Solidarnosc 06.03.2019

LESUNG und GESPRÄCH - Literatur aus Mittel- und Osteuropa, Leipzig liest international

23. März 2019 | 11:00 -12:00
Ort: Forum OstSüdOst, Halle 4, Stand E501

Igor Janke
Twierdza - Die Festung
Die Kämpfende Solidarnosc. Innenansichten aus Polens antikommunistischer Untergrundorganisation. Übersetzung und deutsche Bearbeitung von Hanna Labrenz-Weiß. Mit einem Vorwort von Roland Jahn

Mitwirkende: Igor Janke, Bernd Karwen
Veranstalter: Polnisches Institut Berlin - Filiale Leipzig, Polnisches Buchinstitut

Die Geschichte der Solidarnosc unter Lech Walesa ist bekannt. Die Geschichte der Teile der Solidarnosc-Bewegung, die sich für einen anderen, einen radikaleren Weg entschieden, hingegen ist noch weitgehend unerzählt. Mit einer Fülle an Details, taucht Jankes Buch ein in eine bislang kaum bekannte Untergrund-Welt. Wie sich die kämpfende Solidarnosc in der hochüberwachten polnischen Gesellschaft des Kriegsrechts formierte, agierte, wie viel Zuspruch und Unterstützung sie in der Bevölkerung erhielt und welche Aktionen ihr gelangen, das ist ein faszinierendes Kapitel der Oppositionsgeschichte gegen die kommunistische Gewaltherrschaft.

Igor Janke ist polnischer Journalist und Publizist.
Hanna Labrenz-Weiß ist Mitarbeiterin in der Stasi-Unterlagen-Behörde in Berlin.

Twierdza - Die Festung
https://www.leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/34207

Leipziger Buchmesse 21.-24. März 2019
Besuchen Sie den LIT Verlag in der Halle 3 am Stand G208 !
3-8258-6604-4
Anlässlich des Todes von Ernst-Wolfgang Böckenförde 28.02.2019
Der international beachtete ehem. Verfassungsrichter Ernst-Wolfgang Böckenförde ist am 24.02.2019 im Alter von 88 Jahren verstorben. In Nachrufen würdigte ihn u.a. Bundestagspräsident Schäuble als einen der profiliertesten deutschen Staatsrechtler: er habe "in demokratietheoretischen, rechtsgeschichtlichen und rechtsphilosophischen Fragen gesellschaftliche und kirchliche Debatten geprägt".
Sein Diktum "Der freiheitliche säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann" ist ein Klassiker geworden.

Im LIT Verlag erschien 2004, in 2. erw. Auflage 2007 der Schlüsseltexte-Band
Geschichte
Täter/innen und Opfer im Nationalsozialismus und die Bedeutung von Geschlecht
(22. bis 23. Februar in Krefeld) 18.01.2019
Relativ selten findet eine strukturelle, genderbasierte Forschungsblickrichtung in Gedenk- und Dokumentationsstellen Berücksichtigung. Der Schulunterricht spart ebenjene sogar gänzlich aus. Die Villa Merländer, der einstige Wohnort des getöteten homosexuellen Juden Richard Merländer, ermöglicht hierbei einen stärkeren Fokus von Gedenkstättenarbeiten auf Täter/innen und ihre Opfer. Neben dem Anspruch, die Täter/innenforschung mehr in den Fokus des Schulunterrichts zu rücken, verfolgt die Tagung zudem gleichfalls die Intention, die Bedeutung und die Rolle des Geschlechts von Opfern und Täter/innen näher zu diskutieren, um auch hier für neue Denkanstöße zu sorgen.

Der LIT Verlag, der ebenfalls anwesend ist, wünscht schon jetzt allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen eine spannende und ertragreiche Zeit!

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier unter:
Täter/innen und Opfer im Nationalsozialismus und die Bedeutung von Geschlecht