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Aktuelles - Geschichtswissenschaft

Neuerscheinungen im Fachbereich

Katalog Rechtswissenschaft
Tagung „Kommunen im Nationalsozialismus“ 13.10.2017
Freitag, 13. Oktober 2017 | 10.30 Uhr | Martin-Luther-Haus Villingen
Samstag, 14. Oktober 2017 | 9 Uhr | Martin-Luther-Haus Villingen

Auch die Auseinandersetzung mit dem dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte ist Thema im Jubiläumsjahr 2017. 'Kommunen im Nationalsozialismus' ist die öffentliche Tagung betitelt, zu der das Stadtarchiv Villingen-Schwenningen und die Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein ins Martin-Luther-Haus einladen.

Zwölf Jahre lang, von 1933 bis 1945, hatte das nationalsozialistische Terror-Regime das Sagen in Deutschland und wie in jeder Kommune eben auch in Schwenningen, Tannheim und Villingen. Hier und anderswo ist diese Zeit längst nicht vollständig aufgearbeitet. Die Tagung bietet der Stadt respektive ihrer Bevölkerung die Möglichkeit, sich systematisch mit diesem Abschnitt der eigenen Geschichte zu befassen. Die Spurensuche soll gerade auf lokaler Ebene intensiviert werden. Die Tagung will sich Biografien widmen, kollektiven und individuellen Erinnerungen nachspüren, Ereignisse lokalisieren und über unterschiedliche Gedenktraditionen nachdenken.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben sich die kritischen und selbstkritischen Diskussionen über die Nazi-Zeit verändert. So werden sich die Tagungsteilnehmer auch mit sozial- und strukturgeschichtlichen Aspekten in den verschiedenen Reflexionsphasen befassen. Wie bereits während der Weimarer Republik die Weichen für Hitlers Machtübernahme auch auf lokaler Ebene gestellt wurden, ist einer von vielen Einzelaspekten, ebenso die Änderung von Zeitgeist und Mentalitäten nach dem Ersten Weltkrieg.

Widerstand und Verfolgung im Dritten Reich sind Thema für sich. Ein ebenfalls eigener Schwerpunkt wird die bewusste und unbewusste Verdrängung grauenhafter Geschehnisse sein. In manchen Kommunen wurde die Nazi-Herrschaft bereitwillig akzeptiert, in anderen erzwungen. Auch damit werden sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Tagung auseinandersetzen. Politik ist stets eine Frage der beteiligten Personen. Wie sahen die Konstellationen und spezifischen Gegebenheiten in unserer Stadt aus? Wie gestaltete sich hier die kommunale Verwaltungs- und Herrschaftspraxis und wie reagierten die Bürgerinnen und Bürger darauf?

Ansprechpartner
Prof. Dr. Konrad Krimm Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein, krimm@ag-landeskunde-oberrhein.de
Dr. Heinrich Maulhardt (Stadtarchiv), heinrich.maulhardt@villingen-schwenningen.de
Dr. Robert Neisen, freier Historiker, Freiburg, info@neisen-chroniken.de

Der LIT Verlag verweist auf sein Programm zum Nationalsozialismus und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine schöne und ertragreiche Zeit!
3-643-13666-4
Philosophie der Russ. Revolution 29.09.2017
PD Nikolaj Plotnikov und Dr. Michael Hagemeister für das Osteuropa Zentrum Bochum koordinieren den Kongress mit Rückblick und Ausblick nach 100 Jahren. Der LIT Verlag präsentiert seine einschlägige Programmauswahl zu Russischer Philosophie mit Blick auf Geschichte, Politik, Religion und Literatur, bspw. die Reihe SYNEIDOS. Deutsch-russische Studien zur Philosophie und Ideengeschichte sowie konkret den Band Leonid Luks, Totalitäre Versuchungen.

28.-30.9.2017 Ruhr-Universität Bochum, Tagungszentrum
Katalog Rechtswissenschaft
„Burgen des Nordens 3“ Burgen und Befestigungen im Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung – das Heilige Römische Reich und die Staaten West- und Nordeuropas 1500-1620 12.09.2017
Der LIT Verlag präsentiert dort sein geschichtswissenschaftliches Programm.

Mehr zur Tagung:

„Burgen des Nordens 3“
Burgen und Befestigungen im Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung – das Heilige Römische Reich und die Staaten West- und Nordeuropas 1500-1620 Internationale Konferenz der Aarhus University, School for Culture and Society – Research Programme „Material, Culture and Heritage“, der Forening „Magt, Borg og Landskab“, der Borgerforening Flensborg und des Marburger Arbeitskreises für europäische Burgenforschung e. V. Flensburg, 9. – 11. Oktober 2017 Die Epoche der Konfessionalisierung zwischen 1500 und 1620 hat das mittelalterliche Europa innerhalb von etwas mehr als einem Jahrhundert grundlegend verändert und ist als Zeit eines Transformationsprozesses zwischen mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Welt zu sehen. In dieser Ära wurden nicht nur alte Burgen ausgebaut, sondern es entstanden auch Neubauten in allen Zwischenstufen vom unbefestigtem Herrensitz über burgähnliche Anwesen bis zur landesherrlichen Festung. Die Tagung will die Entwicklungen im Wehr- und Wohnbau der Epoche in den Fokus nehmen und fragt nach den politischen und architekturgeschichtlichen Bedingungen in Mittel- und Nordeuropa zur Zeit der Reformation. Der Schwerpunkte der interdisziplinär ausgerichteten, internationalen Tagung wird dabei auf dem Nordund Ostseeraum, besonders den skandinavischen Ländern liegen. Die Vorträge stellen aktuelle Forschungen aus dem Baltikum, Dänemark, Deutschland und Schweden zur Diskussion. Die Tagung findet statt im Restaurant Borgerforening Flensborg Holm 17, 24937 Flensburg

Der LIT Verlag präsentiert auf der Tagung sein Programm „Geschichte“ und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine erfolgreiche Zeit!
Katalog Rechtswissenschaft
Warum Friedenschließen so schwer ist Eine Tagung an der Uni Bonn beleuchtet die Relevanz vergangener Friedensprozesse für die aktuelle Weltpolitik 12.09.2017
Syrien, Zentralafrika, Südosteuropa - die aktuelle weltpolitische Lage ist geprägt von zahlreichen Konflikten, deren Ende trotz intensiver Friedensbemühungen nicht absehbar ist. Inwieweit kann die Betrachtung vergangener Friedensprozesse für die aktuellen Entwicklungen relevant sein? Diese Frage wird bei der Tagung „Warum Friedenschließen so schwer ist: Der Westfälische Friedenskongress in interdisziplinärer Perspektive“ diskutiert. Die Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte der Universität Bonn richtet die Veranstaltung am Donnerstag und Freitag, 31. August und 1. September, im Festsaal des Unihauptgebäudes aus. Journalisten und Interessierte sind herzlich willkommen! Anmeldung unter bonn1648@uni-bonn.de ist erforderlich.

Im Zentrum der internationalen Tagung steht die Betrachtung von Bedingungen des Friedenschließens, die am historischen Fallbeispiel des Westfälischen Friedenskongresses von 1648 aufgezeigt werden. Dieser Kongress eignet sich laut der Organisatorinnen Dr. Dorothée Goetze und Dr. Lena Oetzel besonders gut als Kontrastfolie, da er ähnliche Herausforderungen zu stemmen hatte wie die aktuelle Politik. Durch die Fokussierung auf den Friedenskongress von 1648 sollen Erkenntnisse gewonnen werden, die für die Bedingungen und Schwierigkeiten sensibilisieren, auch in aktuellen Konflikten und Friedensfindungsprozessen der Gegenwart.

Gestaltet wird die Tagung, als deren Kooperationspartner das Zentrum für Historische Friedensforschung der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn, der Landschaftsverband Rheinland sowie der Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg fungieren, durch Beiträge zahlreicher namhafter internationaler Experten. So wird der westfälische Friedensprozess am Donnerstagvormittag aus schwedischer, spanischer, französischer und niederländischer Perspektive beleuchtet. Am Freitagnachmittag stehen Fragen der diplomatischen Praktiken auf dem Programm, darunter Spionageabwehr und -aufklärung sowie die Rolle von Diplomatengattinnen auf dem Westfälischen Friedenskongress. Das Tagungsprogramm beginnt jeweils um 9.30 Uhr.

Die Tagung schließt am Freitag, 1. September, mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema „Friedenschließen und kein Ende? Von der Aktualität frühneuzeitlicher Friedensprozesse“. Diese Abschlussveranstaltung, die sich sowohl an die Fachwissenschaft als auch an eine interessierte Öffentlichkeit richtet, beginnt um 18 Uhr im Festsaal der Universität.
Programm: https://www.fnzrlg.uni-bonn.de/flyer-bonn1648-dt.pdf

Der LIT Verlag präsentiert auf der Tagung sein Programm „Friedens- und Konfliktforschung“ und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine erfolgreiche Zeit!
3-643-13126-3
Glückwunsch Prof. Joachim KÖHLER 09.08.2017
Der LIT Verlag gratuliert dem Tübinger Kirchenhistoriker Prof. Joachim Köhler zum 82. Geburtstag. Köhler ist langjähriger Herausgeber der Beiträge zu Theologie, Kirche und Gesellschaft im 20. Jahrhundert sowie auch der Serie Religions- und Kulturgeschichte in Ostmittel- und Südosteuropa . Rainer Bendel (Stuttgart) und Josef Nolte (früher Hildesheim) als Herausgeber präsentieren dem so impulsstarken Jubilar mit zahlreichen Weggefährten eine ganz besondere Gabe:

Befreite Erinnerung – Teilband 1,
Befreite Erinnerung – Teilband 2

Die feierliche Überreichung erfolgt in den kommenden Tagen in Tübingen.
3-643-50776-1
LIT Verlag auf LUTHER-Kongressen in Wiitenberg 03.08.2017
Der LIT Verlag präsentiert sein THEOLOGIE-Programm sowie eine konzentrierte Auswahl relevanter LUTHER-Titel bei den beiden Großkongressen in der Lutherstadt Wittenberg: siehe die Kompaktübersicht LIT aktuell Luther 500. Auf dem gut bestückten Büchertisch finden Interessierte bspw.

Christus Magister

1) 30.Juli bis 4.August 2017: 13. Internationale Kongress für Lutherforschung – mit dem Thema „1517. Luther zwischen Tradition und Erneuerung. Zu den Anfängen der Reformation“
2) 7. bis 11. August 2017: Kulturelle Wirkungen der Reformation: Internationaler, interdisziplinärer Kongress

Lutherstadt Wittenberg, Stiftung LEUCOREA – Collegienstraße 62
3-643-12298-8
LIT Buchpräsentation im Stadtarchiv Münster 17.07.2017
In den letzten Jahren befassten sich verschiedene Personen intensiv mit der Geschichte der jüdischen Bürger Wolbecks. Sie werteten historische Quellen aus, befragten Zeitzeugen. Jetzt präsentieren Dr. Gudrun Beckmann-Kircher, Peter Schilling und Monika Simonsmeier als Herausgeber das Ergebnis dieser aufwühlenden Recherche:

Spuren der Erinnerung an jüdische Familien in Münster-Wolbeck

DO 20. Juli 2017, 18 Uhr im Stadtarchiv, An den Speichern 8. Eine Auswahl an Dokumenten aus der Buch-Recherche wird bereitgehalten. Um Anmeldung wird wegen begrenzter Plätze gebeten: E-Mail archiv@stadt-muenster.de oder Telefon 02 51/4 92-47 08, der Eintritt ist frei.
3-643-13817-0
Verlagspräsenz auf der Ägyptologenkonferenz in Göttingen 13.07.2017
Der Tradition folgend wird der LIT Verlag auch auf der anstehenden Ständigen Ägyptologenkonferenz (SÄK) mit einer Verlagspräsenz vertreten sein. Die 49. Ausgabe findet in diesem Jahr vom 14.07. bis 16.07. in Göttingen statt. Wir freuen uns über Ihren Besuch im Zentralen Hörsaalgebäude/ZHG. Am kommenden Samstag (15.07.) wird der Fachlektor Herr Martin W. Richter vor Ort sein und Sie gerne über unsere Verlagstätigkeit, relevante Neuerscheinungen und Backlist-Titel informieren. Über den Link http://www.lit-verlag.de/litaktuell/aegyptologie.pdf erhalten Sie bereits einen Überblick über unsere Fachpublikationen.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie dem gesamten Organisationsteam wünschen wir ein ertragreiches Wochenende in Göttingen.
3-643-13762-3
Buchpräsentation: GSG9 - Stärker als der Terror 13.06.2017
Die Herausgeber Dr. Ulrike Zander und Harald Biermann präsentieren gemeinsam mit dem Autor Ulrich Wegener das Werk zum GSG9.

https://www.hdg.de/haus-der-geschichte/veranstaltungen/gsg-9-staerker-als-der-terror-2017-06-13/details/

Di, 13. Juni, ab 19 Uhr, Haus der Geschichte, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn
3-643-13558-2
100 Jahre Deutsch-Türk. Beziehungen: „Festschrift“ 13.06.2017
Der Vorstand der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Münster präsentiert als Nr. 19 in der Reihe Worte – Werke – Utopien den Band

Deutsch-Türkische Beziehungen im Jahrhundert zwischen Erstem Weltkrieg und Gegenwart

Dies ist mehr als eine „Festschrift“: ein überraschendes Mosaik voller Beispiele gelungener wissenschaftlicher, politische und gesellschaftlicher Zusammenarbeit. Geleitworte des Deutschen Außenministers u.a. belegen die überregionalen Ausstrahlung dieser Münsteraner Initiative.

Empfang mit Buchvorstellung ist am SA 17.Juni,. 11-12h im Fürstenberghaus (F2), Domplatz 22, Münster