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Aktuelles - Geschichtswissenschaft

Neuerscheinungen im Fachbereich

3-643-13758-6
Präsentation des Friedensgutachtens 2017 12.05.2017
Vorstellung und Podiumsdiskussion, Evangelische Akademie zu Berlin

Wann? Dienstag, 30. Mai 2017, 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Wo? Französische Friedrichstadtkirche (Französischer Dom), Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin (Mitte)

Die Ansätze für eine kooperative Weltordnung erodieren, globale Ungleichheit nimmt zu, Hoffnungen auf das Völkerrecht sind zurückgeworfen. Syrien steht für das Versagen der Staaten­gemeinschaft, Kriegsverbrechen und massenhafte Gräueltaten zu unterbinden. Annahmen im Westen, man könne mittels Militär Bürgerkriege eindämmen oder gar Demokratie erzwingen, haben sich nach den Erfahrungen in Afghanistan, im Irak und in Libyen als Trugschluss erwiesen. Auch deshalb wurde in Syrien lange nicht interveniert. Die Logik imperialer Realpolitik der Groß- und Regional­mächte gewinnt Oberhand. Russlands militärisches Eingreifen in der Ukraine und in Syrien fordern Deutschland und Europa in besonderer Weise heraus. Donald Trumps Wahl markiert eine Zäsur ins Ungewisse: Beendet „America first“ die seit 1941 verfolgte Weltordnungs­politik der USA mit Protektionismus und neuer Hochrüstung?

Das Friedens­gutachten ist das gemeinsame Jahrbuch der Institute für Friedens- und Konflikt­forschung in Deutschland. Nach der Vorstellung in der Bundespresse­konferenz soll es in der Evangelischen Akademie kritisch diskutiert werden: Wie lassen sich Gewaltkonflikte unter diesen Bedingungen künftig bändigen? Welche Strategien und Instrumente taugen, um Gewaltexzesse zu verhindern und solidarisches und friedens­förderliches Handeln auf den Weg zu bringen?

18.00 Uhr Begrüßung
Uwe Trittmann, Evangelische Akademie zu Berlin

18.10 Uhr Das Friedensgutachten 2017: Wie lässt sich Gewalt bändigen, wenn die kooperative Weltordnung zerfällt?
Dr. Bruno Schoch, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt/M.

18.25 Uhr Kritische Würdigung des Friedensgutachtens
Ekkehard Brose, Beauftragter für zivile Krisenprävention und Stabilisierung im Auswärtigen Amt, 2014-2016 Deutscher Botschafter im Irak

18.40 Uhr Diskussion: Aleppo und Mossul – lassen sich Massenverbrechen verhindern, wenn die kooperative Weltordnung zerfällt?

Mit:
  • Ekkehard Brose, Beauftragter für zivile Krisenprävention und Stabilisierung im Auswärtigen Amt, 2014-2016 Deutscher Botschafter im Irak
  • apl. Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder, Bonn International Center for Conversion (BICC), Bonn
  • Prof. Dr. Thilo Marauhn, Professur für öffentliches Recht und Völkerrecht, Justus-Liebig-Universität Gießen, Forschungsgruppenleiter an der HSFK
  • Esther Saoub, Journalistin, Schwerpunkt Nahost, SWR / ARD, Stuttgart
  • Moderation: Katharina Lack, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Online-Anmeldung

www.friedensgutachten.de

Friedensgutachten 2017
Jahrestagung der Gesellschaft für Technikgeschichte 2017 (19.-21.5.2017) 11.05.2017
Veranstaltungsort: TU Braunschweig

Die Schaffung hochtechnisierter Umwelten und künstlicher Räume basiert auf technischen Systemen und Steuerungsansätzen, die auf eine Kontrolle von Natur und natürlichen Prozessen abzielen. Dies trifft auf Reinräume in den Produktionsstätten der Mikroelektronik ebenso zu wie auf die Überlebenstechniken in Polarstationen oder ABC-Panzern. Ob Treibhäuser, Plantagen, Parklandschaften oder Systeme des Hochwasserschutzes, sie alle basieren auf einer historisch gesehen zunehmenden Technisierung von natürlichen Umwelten.

Ziel der Jahrestagung der gtg 2017 ist es, historische Prozesse zu untersuchen, die der Beherrschung, Gestaltung und Erschaffung von natürlichen und künstlichen Umwelten sowie der Eroberung und Erschließung extremer oder künstlicher Lebensräume dienen. Staudämme als Mittel der Regulierung, Agrotechniken, die durch Imitation oder Integration natürlicher Prozesse Produktivität erhöhen sowie Labore oder Raumfähren, die technisch kontrollierte Umwelten gestalten, sind nur einige Beispiele. Zuletzt sind mit virtuellen Welten und „augmented realities“ sowie Biofakten neue Phänomene zu beobachten, bei denen Technisierungsprozesse nicht nur Ansprüche auf Beherrschung, sondern auch die Schaffung alternativer und hybrider Naturen zu versprechen scheinen. Die Grenzen von Natur und Technik werden so zunehmend in Frage gestellt und neu definiert. Diese Technisierungsprozesse sind nicht nur als reine Erfolgsgeschichten zu beschreiben. Gerade auch das Scheitern und die Grenzen der Technik und ihrer Durchsetzbarkeit sind von besonderem Interesse, z. B. nicht-intendierte Nebenfolgen von großräumigen Eingriffen in die Natur, wissenschaftliche und öffentliche Debatten um risikoreiche Großtechnologien, aber auch „blinde Flecken“ von Planungseuphorie und technischen Machbarkeitsphantasien.

Vgl. auch https://gtg2017.wordpress.com/

Der LIT Verlag ist präsent und informiert über sein Fachprogramm - und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine spannende und und ertragreiche Zeit!
10. Sitzung des Arbeitskreises Marketinggeschichte der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte 09.05.2017
LIT Verlag präsentiert sich auf der 10. Sitzung des Arbeitskreises Marketinggeschichte der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte, Thema „Marktforschung und Konsumgütermarketing im 20. Jahrhundert“

In seiner nächsten Sitzung beschäftigt sich der „Arbeitskreis Marketinggeschichte“ der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V. mit der Parallelentwicklung von Marketing und Marktforschung im Konsumgütersektor. Die Sitzung beschäftigt sich vor diesem Hintergrund mit zwei eng verzahnten Themenfeldern: Erstens wird um Beiträge gebeten, die aus einer produkt- oder medienhistorischen Perspektive die Entwicklung von „Vermarktungstechniken“ einzelner Güter, Marken oder Warengruppen aufzeigen. Idealtypisch sollten sie etwa die zunehmende Bedeutung von Lifestyle und Image-Marketing dokumentieren. Zweitens steht die historische Genese der Konsumenten- und Verbraucherforschung im Mittelpunkt des Interesses. Auch der transkontinentale Austausch über innovative Formen des „Marketing Research“ durch Unternehmer, Wissenschaftler oder professionelle Beratungsagenturen kann hier in den Fokus rücken.

Ort: Nürnberg

Veranstaltungsort: GfK-Nürnberg e.V., Nordwestring 101, 90419 Nürnberg

Veranstalter: Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V.

Datum: 12.05.2017

www.unternehmensgeschichte.de

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3-643-12676-4
Jüdisches Leben auf Norderney 05.05.2017
Die Herausgeberinnen Christiane Bramkamp und Lisa Andryszak präsentieren den unter Koordination von Prof. Regina Grundmann entstandenen Sammelband

Jüdisches Leben auf Norderney

Der Band, erschienen in den Veröffentlichungen des Centrums für religionsbezogene Studien Münster, fasst Forschungen zum sogenannten Bäder-Antisemitismus konkret zusammen.

Mo 8. Mai, ab 18 Uhr, Münster Johannesstr. 1 (Hörsaal J0 102), weitere Präsentationen auf Norderney usw. bis zum Herbst 2017
3-643-90845-2
6. int. Huxley-Symposium, Almeria April 2017 24.03.2017
Der Herausgeber Prof. Bernfried Nugel (WWU Münster) präsentiert die internationale Reihe „Human Potentialities“. Studien zu Aldous Huxley & zeitgenössischer Kultur und sowie innerhalb der Serie Aldous Huxley Annual den Band Bernfried Nugel, Aldous Huxley Annual. Das sechste International Aldous Huxley Symposiums steht unter dem Thema ALDOUS HUXLEY IN EUROPE. Nähere Information über Huxley Forschungsstelle der WWU Münster, c/o Prof. Dr. Bernfried Nugel nugel@uni-muenster.de Tgaungskoordination über Prof. Jesús Isaías Gómez López, Univ. ALMERÍA, 19-21 April, 2017
3-643-13683-1
Wilhelm Vydunas-Storost: litauischer Vordenker für Europa 21.03.2017
Im Rahmen der diesjährigen Leipziger Buchmesse mit dem Schwerpunkt LITAUEN präsentiert Ost-West-Koordinator M. Danys zusammen mit der Großnichte des Autors, Brita Storost und der BÜRGERSTIFTUNG DETMOLD den neu aufgelegten PROGRAMM-Band von 1932:
Wilhelm Storost Vydunas, Sieben Hundert Jahre deutsch-litauischer Beziehungen

Weitere Veranstaltungen in Leipzig, Detmold, Berlin, Vilnius erfolgen in den Folgemonaten im Zusammenwirken mit europäischen und bilateralen Kulturinstitutionen sowie den Botschaften aus und in Litauen sowie „Lippe Europa“ u..v.m.

Eröffnung: Leipzig, DO 23.März 11h an Stand D 300 in Halle 4
3-643-13592-6
Buchvorstellung:
Carl Arendt (1838-1902) und die Entwicklung der Chinawissenschaft 20.03.2017
Montag, 20. März 2017, um 18.15 Uhr.
Ausstellungsdauer: 21. März bis 27. Juli 2017.
Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin, Hörsaal 203, Goßlerstraße 2-4, 14195 Berlin

Vortrag und Ausstellungseröffnung

Die Sinologin Prof. Dr. Dr. h. c. Mechthild Leutner von der Freien Universität Berlin präsentiert am 20. März 2017 am Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin erstmals die Ergebnisse ihrer jüngsten Forschung zur frühen Geschichte der deutsch-chinesischen Beziehungen und zum Wirken von Carl Arendt (1838-1902). Der Linguist und Chinawissenschaftler sei in den Darstellungen zur Geschichte der Sinologie bislang kaum berücksichtigt worden, er habe aber im Hinblick auf das moderne Chinesisch Pionierarbeit für die deutsche Sinologie geleistet, erklärt Mechthild Leutner. Mit dem Vortrag wird die von der Rednerin konzipierte Ausstellung "Carl Arendt (1838-1902) und die Entwicklung der Chinawissenschaft" eröffnet.

Carl Arendt studierte Sprachwissenschaften an der damaligen Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin, der heutigen Humboldt-Universität zu Berlin. Er war als Dolmetscher tätig und forschte und lehrte als Professor für Chinesisch am Seminar für Orientalische Sprachen. Arendt habe in der deutschen Kolonialpolitik in China und im Prozess der Professionalisierung der Sinologie in Deutschland eine entscheidende Rolle gespielt, erklärt Mechthild Leutner. Am Beispiel seiner Lebens- und Werkgeschichte analysiert die Sinologin die Verflechtung von Kolonial- und Wissensgeschichte. "Unter Einbeziehung sozial- und familiengeschichtlicher Prägungen - Arendt entstammte einer konvertierten jüdischen Familie - ist es möglich, die Geschichte ,von unten' lebendig werden zu lassen. In der biographischen Dimension werden damit neue, anschauliche Perspektiven auf koloniale Expansion und Sinologiegeschichte möglich", erklärt die Sinologin. Zudem werde sie in ihrem Vortrag den kurzen sozialen Aufstieg einer jüdischen Familie nach den preußischen Emanzipationsgesetzen von 1812 bis hin zum sozialen Abstieg und zur Verfolgung der Nachkommen Carl Arendts durch den Nationalsozialismus verdeutlichen.

Mechthild Leutner ist eine international renommierte Sinologin, die sich unter innovativen methodisch-theoretischen Aspekten mit der Geschichte des modernen China in ihren politischen, sozialen und kulturellen Dimensionen befasst. Sie hat zahlreiche deutsch-chinesische Kooperationsprojekte in Forschung und Lehre initiiert und viele Werke veröffentlicht, auch im chinesischen Sprachraum. Seit 1995 gibt sie die monographische Reihe "Berliner China-Studien" heraus sowie seit 1991 die halbjährlich erscheinende sinologische Zeitschrift "Berliner China-Hefte / Chinese History and Society" und die sechsbändige Reihe "Quellen zur Geschichte der deutsch-chinesischen Beziehungen 1897-1995". Mechthild Leutner ist Mitglied in mehreren Beiräten chinesischer und chinabezogener internationaler Zeitschriften und Gastprofessorin an der Peking-Universität und der Nanjing-Universität.
Kolonialpolitik und Wissensproduktion
3-643-80223-1
Christliche Jüdische Zusammenarbeit 05.03.2017
Die diesjährige Woche der Brüderlichkeit (3.-10. März 2017) steht unter dem Motto GEH HIN UND LERNE. Wir gratulieren der Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden, Preisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille 2017.

Der LIT Verlag verweist alle Interessierten auf seine entsprechenden Programmschwerpunkte:
http://www.lit-verlag.de/litaktuell/judaica.pdf

siehe auch die Kataloge JUDAICA und THEOLOGIE.
Unter den Neuerscheinungen siehe in der neuen Serie Hebrew Literature in Dialogue / Littérature hébraique en dialogue / Hebräische Literatur im Dialog den Band Das israelische Theater und in der Reihe Forum Christen und Juden den Band Christlichen Glauben denken.

Auftaktveranstaltungen in Frankfurt / Main 4./5. März 2017, Folgeveranstaltungen dann ab 6. März im Zusammenwirken mit allen regionalen 82 Gesellschaften, bspw. Münster, Berlin, München
3-643-12298-8
37 Stolpersteine in MS-Wolbeck: Buch zur Spuensuche 25.01.2017
Zum Auschwitz-Gedenktag 2017 präsentiert Peter Schilling mit weiteren Beteiligte aus dem Verein SPURENSUCHE den Band

Spuren der Erinnerung an jüdische Familien in Münster-Wolbeck

DO 2. Februar 19.30h: "Buchfink", Münsterstr. 11, 48167 Münster - Wolbeck
3-643-13581-0
Warum LUTHER wichtig ist: Kinderverlesung mit Antje Roggenkamp 18.01.2017
Die Religionspädagogin Antje Roggenkamp präsentiert in der Kindervolesung neue Zugänge zu LUTHER in seiner Zeit - und seiner Wirkung bis heute. Wir verweisen dazu auf die Übersicht Luther 500 sowie den gerade für Münster relevanten neuen Band aus einem WWU-Studierenden-Projekt (Auslieferung Anfang Februar)

Reformatorische Stationen: Münster und "Umgebung"

FR, 20. Januar 2017, 16.15h: großer Hörsaal der Universität, Schlossplatz 46, Münster