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Aktuelles - Geschichtswissenschaft

Neuerscheinungen im Fachbereich

Katalog Geschichte
Tagung „Brüche und Brücken. Deutschland und Frankreich 1923 bis 1963“ 05.12.2017
Ort: Tutzing
Veranstaltungsort: Akademie für Politische Bildung
Veranstalter: Akademie für Politische Bildung, Tutzing;
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; Institut Français,
München
Datum: 08.12.2017 - 10.12.2017

Nach den Schrecken zweier Weltkriege, so lautet die Meistererzählung zur deutsch-französischen Verständigung, hätten sich (west)deutsche und französische Politiker eines Besseren besonnen, die alte Feindschaft begraben und den Weg des Miteinanders gefunden, der schließlich in den Élysée-Vertrag 1963 mündete. Diese allzu glatte Narration, die von klaren historischen Bruchkanten, etwa 1918 oder 1945, ausgeht, soll in dieser Konferenz hinterfragt werden. Zugleich sollen drei (idealtypisch überzeichnete) unterschiedliche Formen der deutsch-französischen „Annäherung“ in chronologisch wie geographisch vergleichender Perspektive in den Blick genommen werden, wobei sich selbstverständlich auch Mischformen ausbildeten.
Ziel der Tagung ist es insgesamt, eine integrierte, deutsch-französische Verflechtungsgeschichte zu schreiben, welche die vielfach für gegeben angenommenen Brüche hinterfragt und zeitlich voneinander geschiedene Perioden (z.B. Zwischenkriegszeit, Zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit nach 1945) stärker aufeinander bezieht und in einen Kontext stellt, ohne dabei die vorhandenen Zäsuren zu unterschätzen.

Der LIT Verlag präsentiert sein geschichtswissenschaftliches Programm und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine ertragreiche Zeit!
Katalog Geschichte
Tagung „Kaufmannbankiers und Herrscherfinanzen. Zwischen Diversifizierung von Märkten und Prozessen der Staatsbildung (14.-18. Jahrhundert)“ 16.11.2017
Ort: Bamberg
Veranstaltungsort: Otto-Friedrich-Universität
Veranstalte: Arbeitskreises für spätmittelalterliche Wirtschaftsgeschichte
Datum: 08.12.2017 – 09.12.2017

https://www.uni-bamberg.de/hist-ng/personen/pd-dr-heinrich-lang/

Unter anderem wird diskutiert:

Welches dokumentarische Material kann die Handlungsspielräume und Praktiken von Kaufmannbankiers und Handelsgesellschaften im Zusammenhang mit der Diversifizierung von Märkten und Herrscherfinanzen ausleuchten?

Welche Akteursgruppen sind an den Herrscherfinanzen beteiligt?

Wie machen Kaufmannbankiers aus den Herrscherfinanzen ein Geschäft (Refinanzierung)?

Wie verhielten sich Financiers im Fall von Herrscherinsolvenzen?

Worin besteht der Zusammenhang zwischen der Finanzierung von Herrschaft und Waren- sowie Wechsel- und Kreditmärkten?

Lassen sich ‚interkulturelle‘ Vergleiche zwischen den europäischen Entwicklungen und den Entwicklungen in osman-türkischen, indischen oder chinesischen Herrschafts- und Wirtschaftsräumen anstellen? Welche juristischen und ökonomischen Formen wurden im Zuge der europäischen Expansion exportiert?

Welche theoretischen und methodischen Ansatzpunkte (Spannung zwischen quantitativen und qualitativen Verfahren, Regulierungsforschung, Netzwerktheorien, organisationssoziologische Ansätze…) bieten sich für diese Themenkomplexe an?

Der LIT Verlag präsentiert sein Fachprogramm und wünscht allen Teinehmerinnen und Teilnehmern eine ertragreiche Zeit!
3-643-12676-4
Glückwunsch 60 Jahre CJZ Münster 13.11.2017
Zum Jubiläum 60 Jahre Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster entbietet der LIT Verlag dem Vorstand und allen Mitwirker_innen herzliche Glückwünsche. Wir unterstützen seit langem die Anliegen. Vor allem die Serie Geschichte und Leben der Juden in Westfalen, in der weit beachtet Marga Spiegel, Retter in der Nacht erschien, ist für Münster und Umgebung zentral. Siehe zuletzt:

Spuren der Erinnerung an jüdische Familien in Münster-Wolbeck
sowie mit starker Münsterscher Beteiligung
Jüdisches Leben auf Norderney

Öff. Feier am SO, dem 12.11., 17h Rathaus Münster, Prinzipalmarkt 10-11, 48143 Münster
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Buchpräsentation: Ethiopia - History, Culture and Challenges 30.10.2017
Wir laden zu einem Afrika-Abend ein:
Wer verspielt Afrikas Zukunft?
Sprechen wir darüber


Wann: Mittwoch, den 1. November 2017, 18:00 Uhr
Wo: Handelskammer Hamburg, Adolphplatz 1, 20457 Hamburg, Plenarsaal

Immer mehr Afrikaner verlassen ihre Heimat. Über 200.000 kommen jährlich nach Europa. Vor allem junge Menschen fliehen vor Krieg, Armut und Hunger. Sie leiden unter repressiven Regierungen und haben zuhause keine Perspektiven. Es gibt viele Gründe für die gegenwärtige Lage. Aber gibt es auch Ansätze für eine Lösung der afrikanischen Dauerkrise? Deutschland und andere EU-Länder reagieren auf diese Herausforderung mit einem Mix aus Abschottung und Willkommenskultur, aus verschärfter Grenzverteidigung und Erhöhung der Entwicklungshilfe, aus eingeschränktem Asylrecht und Partnerschaften mit dubiosen afrikanischen Regierungen. Privatwirtschaftliches Engagement wird staatlich unterstützt. Können diese Maßnahmen die Fluchtursachen nachhaltig bekämpfen? Im Zentrum des Abends steht ein aktuelles Buch über Afrika. Hundert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zahlreichen Ländern setzen sich in dieser reich illustrierten Publikation mit Gesellschaft, Politik, Religion, Wirtschaft und der Armutsbekämpfung auseinander. Außerdem berichtet die DeutschÄthiopischeStiftung über den Stand der Vorbereitung einer Stiftungsprofessur für Gegenwartsfragen Nordostafrikas.

An der Veranstaltung wirken mit: Frau Dr. Eva Gümbel; Georg Schmidt; Heinrich Köhler; Thomas Gerkmann; Dr.Dr. Siegbert Uhlig; Dr. Stefan Liebing; Prof. Dr. Rainer Tetzlaff; Dr. Christina Gabbert; Dr. Nicole Hirt; Dipl.-Kaufm. Karl-Dieter Broks.

Veranstalter: Handelskammer Hamburg, Afrika Verein der Deutschen Wirtschaft, Afrika-Kollegium Hamburg, DeutschÄthiopischeStiftung und Hiob Ludolf Zentrum der Universität Hamburg, GIGA, Institut für Afrikakunde
Ethiopia
3-643-13606-0
REFO 500: zum Ausklang 27.10.2017
Das REFORMATIONS-Gedenkjahr geht zu Ende. Der LIT Verlag war vielfach präsent. Wir verweisen auf die kompakte Auswahlübersicht LIT aktuell Luther 500 und heben hervor Rückfragen und Vorschläge wg. neuer Vorhaben richten Sie an Cheflektoir Dr. Michael J. Rainer: rainer@lit-verlag.de
Katalog Rechtswissenschaft
Tagung „Kommunen im Nationalsozialismus“ 13.10.2017
Freitag, 13. Oktober 2017 | 10.30 Uhr | Martin-Luther-Haus Villingen
Samstag, 14. Oktober 2017 | 9 Uhr | Martin-Luther-Haus Villingen

Auch die Auseinandersetzung mit dem dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte ist Thema im Jubiläumsjahr 2017. 'Kommunen im Nationalsozialismus' ist die öffentliche Tagung betitelt, zu der das Stadtarchiv Villingen-Schwenningen und die Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein ins Martin-Luther-Haus einladen.

Zwölf Jahre lang, von 1933 bis 1945, hatte das nationalsozialistische Terror-Regime das Sagen in Deutschland und wie in jeder Kommune eben auch in Schwenningen, Tannheim und Villingen. Hier und anderswo ist diese Zeit längst nicht vollständig aufgearbeitet. Die Tagung bietet der Stadt respektive ihrer Bevölkerung die Möglichkeit, sich systematisch mit diesem Abschnitt der eigenen Geschichte zu befassen. Die Spurensuche soll gerade auf lokaler Ebene intensiviert werden. Die Tagung will sich Biografien widmen, kollektiven und individuellen Erinnerungen nachspüren, Ereignisse lokalisieren und über unterschiedliche Gedenktraditionen nachdenken.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben sich die kritischen und selbstkritischen Diskussionen über die Nazi-Zeit verändert. So werden sich die Tagungsteilnehmer auch mit sozial- und strukturgeschichtlichen Aspekten in den verschiedenen Reflexionsphasen befassen. Wie bereits während der Weimarer Republik die Weichen für Hitlers Machtübernahme auch auf lokaler Ebene gestellt wurden, ist einer von vielen Einzelaspekten, ebenso die Änderung von Zeitgeist und Mentalitäten nach dem Ersten Weltkrieg.

Widerstand und Verfolgung im Dritten Reich sind Thema für sich. Ein ebenfalls eigener Schwerpunkt wird die bewusste und unbewusste Verdrängung grauenhafter Geschehnisse sein. In manchen Kommunen wurde die Nazi-Herrschaft bereitwillig akzeptiert, in anderen erzwungen. Auch damit werden sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Tagung auseinandersetzen. Politik ist stets eine Frage der beteiligten Personen. Wie sahen die Konstellationen und spezifischen Gegebenheiten in unserer Stadt aus? Wie gestaltete sich hier die kommunale Verwaltungs- und Herrschaftspraxis und wie reagierten die Bürgerinnen und Bürger darauf?

Ansprechpartner
Prof. Dr. Konrad Krimm Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein, krimm@ag-landeskunde-oberrhein.de
Dr. Heinrich Maulhardt (Stadtarchiv), heinrich.maulhardt@villingen-schwenningen.de
Dr. Robert Neisen, freier Historiker, Freiburg, info@neisen-chroniken.de

Der LIT Verlag verweist auf sein Programm zum Nationalsozialismus und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine schöne und ertragreiche Zeit!
3-643-13666-4
Philosophie der Russ. Revolution 29.09.2017
PD Nikolaj Plotnikov und Dr. Michael Hagemeister für das Osteuropa Zentrum Bochum koordinieren den Kongress mit Rückblick und Ausblick nach 100 Jahren. Der LIT Verlag präsentiert seine einschlägige Programmauswahl zu Russischer Philosophie mit Blick auf Geschichte, Politik, Religion und Literatur, bspw. die Reihe SYNEIDOS. Deutsch-russische Studien zur Philosophie und Ideengeschichte sowie konkret den Band Leonid Luks, Totalitäre Versuchungen.

28.-30.9.2017 Ruhr-Universität Bochum, Tagungszentrum
Katalog Rechtswissenschaft
„Burgen des Nordens 3“ Burgen und Befestigungen im Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung – das Heilige Römische Reich und die Staaten West- und Nordeuropas 1500-1620 12.09.2017
Der LIT Verlag präsentiert dort sein geschichtswissenschaftliches Programm.

Mehr zur Tagung:

„Burgen des Nordens 3“
Burgen und Befestigungen im Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung – das Heilige Römische Reich und die Staaten West- und Nordeuropas 1500-1620 Internationale Konferenz der Aarhus University, School for Culture and Society – Research Programme „Material, Culture and Heritage“, der Forening „Magt, Borg og Landskab“, der Borgerforening Flensborg und des Marburger Arbeitskreises für europäische Burgenforschung e. V. Flensburg, 9. – 11. Oktober 2017 Die Epoche der Konfessionalisierung zwischen 1500 und 1620 hat das mittelalterliche Europa innerhalb von etwas mehr als einem Jahrhundert grundlegend verändert und ist als Zeit eines Transformationsprozesses zwischen mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Welt zu sehen. In dieser Ära wurden nicht nur alte Burgen ausgebaut, sondern es entstanden auch Neubauten in allen Zwischenstufen vom unbefestigtem Herrensitz über burgähnliche Anwesen bis zur landesherrlichen Festung. Die Tagung will die Entwicklungen im Wehr- und Wohnbau der Epoche in den Fokus nehmen und fragt nach den politischen und architekturgeschichtlichen Bedingungen in Mittel- und Nordeuropa zur Zeit der Reformation. Der Schwerpunkte der interdisziplinär ausgerichteten, internationalen Tagung wird dabei auf dem Nordund Ostseeraum, besonders den skandinavischen Ländern liegen. Die Vorträge stellen aktuelle Forschungen aus dem Baltikum, Dänemark, Deutschland und Schweden zur Diskussion. Die Tagung findet statt im Restaurant Borgerforening Flensborg Holm 17, 24937 Flensburg

Der LIT Verlag präsentiert auf der Tagung sein Programm „Geschichte“ und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine erfolgreiche Zeit!
Katalog Rechtswissenschaft
Warum Friedenschließen so schwer ist Eine Tagung an der Uni Bonn beleuchtet die Relevanz vergangener Friedensprozesse für die aktuelle Weltpolitik 12.09.2017
Syrien, Zentralafrika, Südosteuropa - die aktuelle weltpolitische Lage ist geprägt von zahlreichen Konflikten, deren Ende trotz intensiver Friedensbemühungen nicht absehbar ist. Inwieweit kann die Betrachtung vergangener Friedensprozesse für die aktuellen Entwicklungen relevant sein? Diese Frage wird bei der Tagung „Warum Friedenschließen so schwer ist: Der Westfälische Friedenskongress in interdisziplinärer Perspektive“ diskutiert. Die Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte der Universität Bonn richtet die Veranstaltung am Donnerstag und Freitag, 31. August und 1. September, im Festsaal des Unihauptgebäudes aus. Journalisten und Interessierte sind herzlich willkommen! Anmeldung unter bonn1648@uni-bonn.de ist erforderlich.

Im Zentrum der internationalen Tagung steht die Betrachtung von Bedingungen des Friedenschließens, die am historischen Fallbeispiel des Westfälischen Friedenskongresses von 1648 aufgezeigt werden. Dieser Kongress eignet sich laut der Organisatorinnen Dr. Dorothée Goetze und Dr. Lena Oetzel besonders gut als Kontrastfolie, da er ähnliche Herausforderungen zu stemmen hatte wie die aktuelle Politik. Durch die Fokussierung auf den Friedenskongress von 1648 sollen Erkenntnisse gewonnen werden, die für die Bedingungen und Schwierigkeiten sensibilisieren, auch in aktuellen Konflikten und Friedensfindungsprozessen der Gegenwart.

Gestaltet wird die Tagung, als deren Kooperationspartner das Zentrum für Historische Friedensforschung der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn, der Landschaftsverband Rheinland sowie der Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg fungieren, durch Beiträge zahlreicher namhafter internationaler Experten. So wird der westfälische Friedensprozess am Donnerstagvormittag aus schwedischer, spanischer, französischer und niederländischer Perspektive beleuchtet. Am Freitagnachmittag stehen Fragen der diplomatischen Praktiken auf dem Programm, darunter Spionageabwehr und -aufklärung sowie die Rolle von Diplomatengattinnen auf dem Westfälischen Friedenskongress. Das Tagungsprogramm beginnt jeweils um 9.30 Uhr.

Die Tagung schließt am Freitag, 1. September, mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema „Friedenschließen und kein Ende? Von der Aktualität frühneuzeitlicher Friedensprozesse“. Diese Abschlussveranstaltung, die sich sowohl an die Fachwissenschaft als auch an eine interessierte Öffentlichkeit richtet, beginnt um 18 Uhr im Festsaal der Universität.
Programm: https://www.fnzrlg.uni-bonn.de/flyer-bonn1648-dt.pdf

Der LIT Verlag präsentiert auf der Tagung sein Programm „Friedens- und Konfliktforschung“ und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine erfolgreiche Zeit!
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Glückwunsch Prof. Joachim KÖHLER 09.08.2017
Der LIT Verlag gratuliert dem Tübinger Kirchenhistoriker Prof. Joachim Köhler zum 82. Geburtstag. Köhler ist langjähriger Herausgeber der Beiträge zu Theologie, Kirche und Gesellschaft im 20. Jahrhundert sowie auch der Serie Religions- und Kulturgeschichte in Ostmittel- und Südosteuropa . Rainer Bendel (Stuttgart) und Josef Nolte (früher Hildesheim) als Herausgeber präsentieren dem so impulsstarken Jubilar mit zahlreichen Weggefährten eine ganz besondere Gabe:

Befreite Erinnerung – Teilband 1,
Befreite Erinnerung – Teilband 2

Die feierliche Überreichung erfolgt in den kommenden Tagen in Tübingen.