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Aktuelles - Geschichtswissenschaft

Neuerscheinungen im Fachbereich

3-643-13666-4
Tagung: Die Novemberrevolution im deutsch-russischen Kontext 21.06.2018
Ort: München
Veranstalter: Gemeinsame Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen
Datum: 05.07.2018 – 06.07.2018
Bewerbungsschluss: 15.01.2018

Die deutsche Revolution von 1918/19 war Teil einer Reihe revolutionärer Umstürze in Ost- und Mitteleuropa, die mit der russischen Revolution von 1917 begann. Die Novemberrevolution und ihre Folgen werden im Zentrum des Jahreskolloquiums 2018 der Gemeinsamen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen stehen, wobei insbesondere die Beziehungs- und Verflechtungsgeschichte zwi-schen Deutschland und Russland beleuchtet wird. Dabei soll es um ein breites Themenspektrum gehen. Denkbare Aspekte sind unter anderem: Wechselwirkungen und gegenseitige Bezüge der Außen- oder Parteipolitik, der ideologischen Perzeptionen, kultureller Austauschprozesse, ökonomischer Entwicklungen, der Kriegsfolgenbewältigung, individueller Erfahrungen, der Erinnerungsgeschichte etc., fokussiert auf den Zeitraum zwischen 1917 und 1921.
Die Kommission lädt interessierte Historikerinnen und Historiker ein, Vortragsvorschläge für das am 5./6. Juli 2018 in München stattfindende deutsch-russische Kolloquium einzureichen. Die Beiträge der Tagung werden in den „Mitteilungen“ der Gemeinsamen Kommission auf Deutsch und Russisch publiziert. Interessierte werden gebeten, ein Exposé (zirka 3.500 Zeichen) zusammen mit einem Lebenslauf (als PDF-Datei) bis zum 15. Januar 2018 an die wissenschaftliche Koordinatorin der Kommission, Dr. Yuliya von Saal, zu senden: saal@ifz-muenchen.de. Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten werden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die die Kommissionsarbeit fördert, übernommen.

Die Kommission besteht aus je neun deutschen und russischen Wissenschaftlern sowie je drei leitenden Vertretern der beiderseitigen Archivverwaltungen. Sie arbeitet unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin und des russischen Präsidenten und setzt sich für eine umfassende wissenschaftliche Erforschung der deutsch-russischen bzw. deutsch-sowjetischen Beziehungen im 20. Jahrhundert im Geiste der Offenheit und Objektivität ein. In Erfüllung dieses Auftrags initiiert und fördert sie Forschungs- und Editionsprojekte, organisiert jährlich internationale Expertengespräche und veröffentlicht Ergebnisse eigener Aktivitäten in deutscher und russischer Sprache (mehr Informationen zu Tätigkeit und Ergebnissen der Arbeit auf der Homepage der Kommission: www.deutsch-russische-geschichtskommission.de).

Der LIT Verlag präsentiert sein wirtschaftswissenschaftliches Fachprogramm und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine spannende und ertragreiche Zeit!
3-643-91018-9
Europ. Theologie-Kongressband an Papst Franziskus 05.06.2018
Prof. Marie-Jo THIEL, Univ. Straßburg, Präsidentin der Europ. Gesellschaft für (kath.) Theologie übergab dem Heiligen Vater bei einer Konferenz in Rom (29. Mai) „Centesimus Annus“ den im LIT Verlag Berlin / Zürich / Münster erschienenen Erträgeband der Straßburger Europa-Konferenz 2017:

Le défi de la fraternité

Die über 50 Beiträger_innen stellen sich den immensen ethischen Herauforderungen wie Migration, Terrorismus, Witschaftsliberalismus, Umweltbedrohung, Biomedizin: Papst Franziskus freute sich über diese Gabe und wird demnächst genauer auf die Impulse aus dem dreisprachigen (deutsch, französisch und englisch) und vieldimensionalen Band eingehen.

Thiel Buchübergabe an Papst Franziskus Rom 29 Mai 2018
3-643-13987-0
Buchpräsentation bei den Detmolder Europa-Tagen 2018 09.05.2018
Unter Beteiligung von Repräsentanten der EU, des Landes NRW, der Litauischen Akademie der Wissenschaften präsentieren die Herausgeber den Band

Vydunas und Deutsche Kultur

4.-6. Mai 2018: Vydunas-Bilder-Ausstellung & Buchvorstellung EUROPA-TAGE 2018 in Detmold
3-8258-3595-8
Tagung: Zwischen Verfolgung und ‘Volksgemeinschaft’: Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus 09.05.2018
Seit dem 15. April 2018 wird in der Gedenkstätte Bergen-Belsen die Ausstellung „Kinder im KZ Bergen-Belsen“ präsentiert - Anlass, über die engere Fragestellung hinaus sich im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung übergreifend mit dem Thema Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus zu beschäftigen. Ziele der Tagung ist es, das Ausstellungsthema in die Gesellschaftsgeschichte von Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus einzubetten. Dabei soll es explizit nicht nur um Aspekte der Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung von Kindern und Jugendlichen gehen, sondern auch um Integrationsangebote, die dem Nachwuchs der propagierten "Volksgemeinschaft" gemacht wurden.

Gerade das Wechselverhältnis zwischen Inklusion und Exklusion ist in Bezug auf Kinder und Jugendliche von der Forschung bislang kaum beleuchtet worden. Zwar gibt es einige Arbeiten zur Verfolgung spezifischer Gruppen von Minderjährigen und zu einzelnen Verfolgungsorten, etwa zu den sog. Jugendschutzlagern, und auch zur Jugendkultur, zum Jugend-Widerstand und zur Hitlerjugend liegen Forschungsarbeiten vor.

Dennoch ist das Thema „Kindheit und Jugend im NS“ in der Forschung überraschend unterrepräsentiert: Bislang gibt es dazu keine Gesamtdarstellung, und auch einige Teilthemen, zum Beispiel die Geschichte der Kinder in den Konzentrationslagern, wurden bisher nicht übergreifend bearbeitet.

DATUM
1.-2. Juni 2018

ORT
Gedenkstätte Bergen-Belsen
Anne-Frank-Platz
29303 Lohheide

VERANSTALTERIN
Stiftung niedersächsische Gedenkstätten in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Der LIT Verlag präsentiert sein geschichtswissenschaftliches Programm und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine ertragreiche Zeit!
Katalog
71. Baltisches Historikertreffen 09.05.2018
Die diesjährige Tagung der BHK wird sich mit dem literarischen Wandel in der Geschichte der baltischen Literaturen im 18. und 19. Jahrhundert beschäftigen, aber auch einen Schwerpunkt in aktuellen mediävistischen Forschungen zur Geschichte des Baltikums setzen.

Programm
Samstag, 26. Mai 2018, 9.30 – 13 Uhr

Matthias Thumser (Berlin)
Eröffnung

Aktuelle Projekte zur Geschichte des Baltikums: Mittelalter

Kerstin Hundahl (Lund)
To Have Conquered and Lost – The Danish Conquest of Estonia in 1219 and 1238 and the Subsequent Historiographical Representation

Gregory Leighton (Cardiff)
wy uns dy lant zcu Leifflandt seint ankomen: The Function of landscape in the Ideology of the Military Orders in Livonia in the 13th Century

Ruta Brusbārde (Kiel)
Stadt zweier Herren – die Ratsherren der Stadt Riga im Spannungsfeld zwischen dem Erzbischof und dem Meister des livländischen Ordenszweiges (1415–1470)

Alexander Baranov (Berlin)
Zwischen Rom, Riga und Moskau: zur Person und Tätigkeit des livländischen Ordensmeisters Bernd von der Borch (1471–1483)

Samstag, 26. Mai 2018, 15.30 – 19 Uhr

Literarischer Wandel in der Geschichte der baltischen Literaturen

Martin Klöker (Tallinn)
Einführung

Cornelius Hasselblatt (Zuidhorn)
Rettung durch Rezeption. Zur Genese der estnischen Literatur im 19. Jahrhundert

Jaan Undusk (Tallinn)
Historiographische Einflüsse auf den literarischen Wandel. Die baltischen Chroniken als Literatur

Kristi Viiding (Tallinn)
Wandel durch Verflechtung, Wandel durch Konflikt. David Hilchens literarisches Erbe

Māra Grudule (Rīga)
Geplanter Wandel. Der Deutschbalte Christophor Fürecker als Reformator lettischer Poesie

Sonntag, 27. Mai 2018, 9.30 – 13 Uhr

Heinrich Bosse (Freiburg/Br.)
Gebremster Wandel. ‚Lockere Öffentlichkeiten‘ im 18. Jahrhundert

Hans Graubner (Göttingen)
Wandlungsimpulse zwischen Anpassung und Widerstand. Königsberger Aufklärer in Livland (Hamann, Lindner, Herder)

Thomas Taterka (Wismar)
Wandel durch Aufklärung. „Deutsche“ Aufklärung und „undeutsche“ Volksaufklärung im 18. und 19. Jahrhundert

Liina Lukas (Tartu)
Wandel durch Alterität. Die Entwicklung der der deutschbaltischen Lyrik im 19. Jahrhundert

Der LIT Verlag präsentiert sein Fachprogramm und wünscht allen Teinehmerinnen und Teilnehmern eine ertragreiche Zeit!
3-8258-3595-8
Erinnerung an Marga Spiegel 16.04.2018
Im Rahmen der Yad Vashem Lectures präsentiert Peter Schilling als offizieller Projekt-"Pate" relevante Erinnerungen an die über Westfalen hinaus bekannte LIT Autorin Marga Spiegel (1912-2014). Wir verweisen auf Ihre weiterhin für Schulen und Bildungsarbeit stark beachteten Bände

Retter in der Nacht
Bauern als Retter
100 Jahre - 4 Leben

Nätere Details siehe https://www.stadt-muenster.de/villa-ten-hompel/veranstaltungen/2018-04-18-yad-vashem-lecture.html
Münster, MI 18.4.2018, 14-17h
Geschichtsort Villa ten Hompel, Kaiser-Wilhelm-Ring 28, 48145 Münster
3-643-13987-0
Buchpäsentation im Litauischen Parlament 20.03.2018
Zum Auftakt des von dem Litauischen Parlament im Zusammenwirken mit der EU ausgerufenen VYDUNAS-Jahres 2018 präsentieren die Herausgeber in Vilnius den Band
Vydunas und Deutsche Kultur

Der Band schließt an die bei der Leipziger Buchmesse 2017 in dritter Auflage präsentierte Neuedition von 1937 an
Sieben Hundert Jahre deutsch-litauischer Beziehungen

21. März 2018, 12h: Festveranstaltung zur Vydunas' Ehre: Enthüllung seiner Büste vor dem Nationalmuseum in Kaunas / Laitauen. Morgen geht es weiter in Vilnius in der
22. März 2018, 12h: Zentrale Vydunas-Feier, Akademie der Wissenschaften der Republik Litauen in Vilnius
4.-6. Mai 2018: Vydunas- Fest im Rahmen der EUROPA-TAGE 2018 in Detmold
3-643-13888-0
Woche der Brüderlichkeit 2018 09.03.2018
Zur diesjährigen WdB unter dem Thema ANGST ÜBERWINDEN - BRÜCKEN BAUEN verweisen wir auf das einschlägige LIT Programm. Siehe vor allem zur christlich - jüdischen Verständigung Serien wie bspw.
Forum Forum Christen und Juden
Tübinger Judaistische Studien
Geschichte und Leben der Juden in Westfalen
Jüdisches Lehrhaus - lebendiges Judentum. Schulbücher
Limmud - Beiträge zum Judentum. Quellen
Münsteraner Judaistische Studien. Wissenschaftliche Beiträge zur christlich-jüdischen Begegnung
Pinchas Lapide. Wegbereitende Texte zum jüdisch-christlichen Dialog

aber auch Impulse zum interreligiösen Dialog wie
Interreligiöse Begegnungen. Studien und Projekte
Interreligiöse Perspektiven
Interreligiöses Lernen an Hochschulen
Interreligious Studies
Veröffentlichungen des Centrums für religionsbezogene Studien Münster

Eine vergessene Seite gemeinsamer Geschichte spiegelt der Band wider
Sieghaft schön und wohlgeeignet, einen Mann zu fesseln

Eröffnung: SO 11.3.2018 11h Ruhrfestspielhaus Recklinghausen (dort Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille 2018 an den Musiker Peter Maffay); in der Folgewoche zahlreiche Veranstaltungen der 82 Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Deutschland
3-643-13866-8
Buchvorstellung „1968: Dranbleiben!“ 22.01.2018
Der Historiker und Theologe Klaus Schmidt präsentiert im Zusammenwirken mit dem Friedensbildungswerk Köln (FBK) und der Melachnthon Akademie den Band

Dran bleiben - Zuversichtliche Rückblicke eines "Alt-68ers"

Di 23.01. 2018 19.30 Uh : Friedensbildungswerk Köln (FBK), Obenmarspforten 7-11, 1.OG, 50667 Köln
Katalog Geschichte
Tagung „Brüche und Brücken. Deutschland und Frankreich 1923 bis 1963“ 05.12.2017
Ort: Tutzing
Veranstaltungsort: Akademie für Politische Bildung
Veranstalter: Akademie für Politische Bildung, Tutzing;
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; Institut Français,
München
Datum: 08.12.2017 - 10.12.2017

Nach den Schrecken zweier Weltkriege, so lautet die Meistererzählung zur deutsch-französischen Verständigung, hätten sich (west)deutsche und französische Politiker eines Besseren besonnen, die alte Feindschaft begraben und den Weg des Miteinanders gefunden, der schließlich in den Élysée-Vertrag 1963 mündete. Diese allzu glatte Narration, die von klaren historischen Bruchkanten, etwa 1918 oder 1945, ausgeht, soll in dieser Konferenz hinterfragt werden. Zugleich sollen drei (idealtypisch überzeichnete) unterschiedliche Formen der deutsch-französischen „Annäherung“ in chronologisch wie geographisch vergleichender Perspektive in den Blick genommen werden, wobei sich selbstverständlich auch Mischformen ausbildeten.
Ziel der Tagung ist es insgesamt, eine integrierte, deutsch-französische Verflechtungsgeschichte zu schreiben, welche die vielfach für gegeben angenommenen Brüche hinterfragt und zeitlich voneinander geschiedene Perioden (z.B. Zwischenkriegszeit, Zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit nach 1945) stärker aufeinander bezieht und in einen Kontext stellt, ohne dabei die vorhandenen Zäsuren zu unterschätzen.

Der LIT Verlag präsentiert sein geschichtswissenschaftliches Programm und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine ertragreiche Zeit!