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Aktuelles - Politikwissenschaft

Neuerscheinungen im Fachbereich

3-643-13746-3
Zur Anerkennung der Stadt Jerusalem als Hauptstadt Israels durch die USA 06.12.2017
Aus dem Weißen Haus in Washington verlautet, dass die USA Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen werden – trotz vieler Warnungen. Diese Nachricht sorgt weltweit für Aufregung, teils Empörung.

Doch warum ist die „Jerusalem-Frage“ von solch emblematischer Bedeutung für den Friedensprozess im Nahen Osten?

Für Erhellung sorgt der aktuelle LIT-Band „Die Stadt Jerusalem als zentraler Prüfstein für den Friedensprozess im Nahen Osten. Eine Analyse der palästinensisch-israelischen Verhandlungen anhand ausgewählter Initiativen zur Jerusalemfrage“.

Der Status der Stadt Jerusalem gilt als eines der Kernprobleme des Nahostkonflikts. Wie in einem Brennglas spiegelt Jerusalem die unterschiedlichen Aspekte des Gesamtkonflikts wider. Eine Beilegung des Gesamtkonflikts bleibt ohne Lösung der Jerusalem-Frage unwahrscheinlich. Der Band analysiert den palästinensisch-israelischen Verhandlungsprozess in ausgewählten Verhandlungskonstellationen, nämlich Camp David im Sommer 2000, die Parameter von US-Präsident Bill Clinton im Dezember 2000 und die Taba-Verhandlungen im Januar 2001. Im Zentrum steht die Frage, an welchen Konstellationen diese Verhandlungen trotz konstruktiver Lösungsversuche und Annäherungen gescheitert sind.
Katalog Politik
Tagung „Kaufmannbankiers und Herrscherfinanzen. Zwischen Diversifizierung von Märkten und Prozessen der Staatsbildung (14.-18. Jahrhundert)“ 16.11.2017
Ort: Bamberg
Veranstaltungsort: Otto-Friedrich-Universität
Veranstalte: Arbeitskreises für spätmittelalterliche Wirtschaftsgeschichte
Datum: 08.12.2017 – 09.12.2017

https://www.uni-bamberg.de/hist-ng/personen/pd-dr-heinrich-lang/

Unter anderem wird diskutiert:

Welches dokumentarische Material kann die Handlungsspielräume und Praktiken von Kaufmannbankiers und Handelsgesellschaften im Zusammenhang mit der Diversifizierung von Märkten und Herrscherfinanzen ausleuchten?

Welche Akteursgruppen sind an den Herrscherfinanzen beteiligt?

Wie machen Kaufmannbankiers aus den Herrscherfinanzen ein Geschäft (Refinanzierung)?

Wie verhielten sich Financiers im Fall von Herrscherinsolvenzen?

Worin besteht der Zusammenhang zwischen der Finanzierung von Herrschaft und Waren- sowie Wechsel- und Kreditmärkten?

Lassen sich ‚interkulturelle‘ Vergleiche zwischen den europäischen Entwicklungen und den Entwicklungen in osman-türkischen, indischen oder chinesischen Herrschafts- und Wirtschaftsräumen anstellen? Welche juristischen und ökonomischen Formen wurden im Zuge der europäischen Expansion exportiert?

Welche theoretischen und methodischen Ansatzpunkte (Spannung zwischen quantitativen und qualitativen Verfahren, Regulierungsforschung, Netzwerktheorien, organisationssoziologische Ansätze…) bieten sich für diese Themenkomplexe an?

Der LIT Verlag präsentiert sein Fachprogramm und wünscht allen Teinehmerinnen und Teilnehmern eine ertragreiche Zeit!
3-643-13606-0
REFO 500: zum Ausklang 27.10.2017
Das REFORMATIONS-Gedenkjahr geht zu Ende. Der LIT Verlag war vielfach präsent. Wir verweisen auf die kompakte Auswahlübersicht LIT aktuell Luther 500 und heben hervor Rückfragen und Vorschläge wg. neuer Vorhaben richten Sie an Cheflektoir Dr. Michael J. Rainer: rainer@lit-verlag.de
3-643-13666-4
Philosophie der Russ. Revolution 29.09.2017
PD Nikolaj Plotnikov und Dr. Michael Hagemeister für das Osteuropa Zentrum Bochum koordinieren den Kongress mit Rückblick und Ausblick nach 100 Jahren. Der LIT Verlag präsentiert seine einschlägige Programmauswahl zu Russischer Philosophie mit Blick auf Geschichte, Politik, Religion und Literatur, bspw. die Reihe SYNEIDOS. Deutsch-russische Studien zur Philosophie und Ideengeschichte sowie konkret den Band Leonid Luks, Totalitäre Versuchungen.

28.-30.9.2017 Ruhr-Universität Bochum, Tagungszentrum
Katalog Rechtswissenschaft
Hochschule und Politik – Politisierung der Universitäten. Internationale Tagung der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte (GUW) 12.09.2017
Ort: Heidelberg
Veranstaltungsort: Universitätsarchiv Heidelberg (Lesesaal), Akademiestr. 4, 69117 Heidelberg
Veranstalte: Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte (GUW)
Datum: 19.09.2017 – 22.09.2017

Die Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte (GUW) lädt ein zur Anmeldung für die internationale Tagung im Universitätsarchiv Heidelberg (19. – 22. September 2017) mit dem Thema:

HOCHSCHULE UND POLITIK – POLITISIERUNG DER UNIVERSITÄTEN VOM MITTELALTER BIS ZUR GEGENWART

Seit ihrer Gründungsphase sind Universitäten und ihre Angehörigen nicht nur Gegenstand von Handlungen und Entscheidungen in der Politik gewesen, sondern auch deren Mitgestalter. Allerdings haben sich im Übergang zur Moderne die Hochschulen wie auch die politische Kultur grundlegend gewandelt. Als „Politisierung“ der Hochschulen wird in diesem Zusammenhang der dynamische und insgesamt zunehmende Einfluss von Herausforderungen und Erwartungen aus der umgebenden Gesellschaft bezeichnet, mit denen sich die Hochschulen konfrontiert sehen und auf die sie reagieren. Die Vorträge und Diskussionen auf der Heidelberger Tagung der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte 2017 behandeln diachron das Verhältnis von Hochschule / Universität und Politik bis zur Gegenwart. Sie wollen damit einen Beitrag zur historischen Kontextualisierung und zu einer historisch reflektierten politischen Selbstvergewisserung von Forschung und Lehre in heutiger Zeit leisten.

Der LIT Verlag präsentiert auf der Tagung sein Programm und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine erfolgreiche Zeit!
3-643-12298-8
LIT Buchpräsentation im Stadtarchiv Münster 17.07.2017
In den letzten Jahren befassten sich verschiedene Personen intensiv mit der Geschichte der jüdischen Bürger Wolbecks. Sie werteten historische Quellen aus, befragten Zeitzeugen. Jetzt präsentieren Dr. Gudrun Beckmann-Kircher, Peter Schilling und Monika Simonsmeier als Herausgeber das Ergebnis dieser aufwühlenden Recherche:

Spuren der Erinnerung an jüdische Familien in Münster-Wolbeck

DO 20. Juli 2017, 18 Uhr im Stadtarchiv, An den Speichern 8. Eine Auswahl an Dokumenten aus der Buch-Recherche wird bereitgehalten. Um Anmeldung wird wegen begrenzter Plätze gebeten: E-Mail archiv@stadt-muenster.de oder Telefon 02 51/4 92-47 08, der Eintritt ist frei.
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Buchpräsentation: GSG9 - Stärker als der Terror 13.06.2017
Die Herausgeber Dr. Ulrike Zander und Harald Biermann präsentieren gemeinsam mit dem Autor Ulrich Wegener das Werk zum GSG9.

https://www.hdg.de/haus-der-geschichte/veranstaltungen/gsg-9-staerker-als-der-terror-2017-06-13/details/

Di, 13. Juni, ab 19 Uhr, Haus der Geschichte, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn
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100 Jahre Deutsch-Türk. Beziehungen: „Festschrift“ 13.06.2017
Der Vorstand der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Münster präsentiert als Nr. 19 in der Reihe Worte – Werke – Utopien den Band

Deutsch-Türkische Beziehungen im Jahrhundert zwischen Erstem Weltkrieg und Gegenwart

Dies ist mehr als eine „Festschrift“: ein überraschendes Mosaik voller Beispiele gelungener wissenschaftlicher, politische und gesellschaftlicher Zusammenarbeit. Geleitworte des Deutschen Außenministers u.a. belegen die überregionalen Ausstrahlung dieser Münsteraner Initiative.

Empfang mit Buchvorstellung ist am SA 17.Juni,. 11-12h im Fürstenberghaus (F2), Domplatz 22, Münster
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Vorstellung des Friedensgutachtens 2017 und Podiumsdiskussion in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik 30.05.2017

Neue Ostpolitik – entspannen, eindämmen, abschrecken?

Wann? Donnerstag, den 1. Juni 2017, 18:30 bis 20:00 Uhr

Wo? Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Rauchstraße 17, 10787 Berlin

Seit der Annexion der Krim befinden sich die Beziehungen zwischen Russland und der EU auf einem historischen Tiefstand. Gleichzeitig findet eine kontroverse Debatte über eine Neuaufstellung der deutschen und EU- Ostpolitik statt, die sich im Spannungsfeld zwischen Containment und Engagement abspielt. Das Erscheinen des neuen Friedensgutachtens dient als Anlass, um Optionen einer neuen Ostpolitik zu erörtern, die aus der Sackgasse von rhetorischer und militärischer Konfrontation herausführen und Wege zu Entspannung und Kooperation ebnen könnten.

Impulse für die Diskussion geben:
  • Dr. h.c. Gernot Erler, MdB, Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft, Deutscher Bundestag
  • Dr. Manfred Sapper, Chefredakteur der Zeitschrift Osteuropa
  • Dr. Hans-Joachim Spanger, Vorstandsbeauftragter, Leibniz-Institut, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
  • Dr. Wolfgang Zellner, Stellv. Wissenschaftlicher Direktor, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH)
Die Begrüßung und Gesprächsführung übernehmen Dr. Stefan Meister, Leiter des Robert Bosch-Zentrums für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien, DGAP, und Dr. Bruno Schoch, Senior Researcher, HSFK. Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie zu einem Stehempfang ein.

Öffentliche Veranstaltung mit vorheriger Anmeldung per Fax oder E-Mail an Yulia Loeva (+49 (0)30 25 42 31-91, loeva@dgap.org )

Friedensgutachten 2017
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Präsentation des Friedensgutachtens 2017 12.05.2017
Vorstellung und Podiumsdiskussion, Evangelische Akademie zu Berlin

Wann? Dienstag, 30. Mai 2017, 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Wo? Französische Friedrichstadtkirche (Französischer Dom), Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin (Mitte)

Die Ansätze für eine kooperative Weltordnung erodieren, globale Ungleichheit nimmt zu, Hoffnungen auf das Völkerrecht sind zurückgeworfen. Syrien steht für das Versagen der Staaten­gemeinschaft, Kriegsverbrechen und massenhafte Gräueltaten zu unterbinden. Annahmen im Westen, man könne mittels Militär Bürgerkriege eindämmen oder gar Demokratie erzwingen, haben sich nach den Erfahrungen in Afghanistan, im Irak und in Libyen als Trugschluss erwiesen. Auch deshalb wurde in Syrien lange nicht interveniert. Die Logik imperialer Realpolitik der Groß- und Regional­mächte gewinnt Oberhand. Russlands militärisches Eingreifen in der Ukraine und in Syrien fordern Deutschland und Europa in besonderer Weise heraus. Donald Trumps Wahl markiert eine Zäsur ins Ungewisse: Beendet „America first“ die seit 1941 verfolgte Weltordnungs­politik der USA mit Protektionismus und neuer Hochrüstung?

Das Friedens­gutachten ist das gemeinsame Jahrbuch der Institute für Friedens- und Konflikt­forschung in Deutschland. Nach der Vorstellung in der Bundespresse­konferenz soll es in der Evangelischen Akademie kritisch diskutiert werden: Wie lassen sich Gewaltkonflikte unter diesen Bedingungen künftig bändigen? Welche Strategien und Instrumente taugen, um Gewaltexzesse zu verhindern und solidarisches und friedens­förderliches Handeln auf den Weg zu bringen?

18.00 Uhr Begrüßung
Uwe Trittmann, Evangelische Akademie zu Berlin

18.10 Uhr Das Friedensgutachten 2017: Wie lässt sich Gewalt bändigen, wenn die kooperative Weltordnung zerfällt?
Dr. Bruno Schoch, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt/M.

18.25 Uhr Kritische Würdigung des Friedensgutachtens
Ekkehard Brose, Beauftragter für zivile Krisenprävention und Stabilisierung im Auswärtigen Amt, 2014-2016 Deutscher Botschafter im Irak

18.40 Uhr Diskussion: Aleppo und Mossul – lassen sich Massenverbrechen verhindern, wenn die kooperative Weltordnung zerfällt?

Mit:
  • Ekkehard Brose, Beauftragter für zivile Krisenprävention und Stabilisierung im Auswärtigen Amt, 2014-2016 Deutscher Botschafter im Irak
  • apl. Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder, Bonn International Center for Conversion (BICC), Bonn
  • Prof. Dr. Thilo Marauhn, Professur für öffentliches Recht und Völkerrecht, Justus-Liebig-Universität Gießen, Forschungsgruppenleiter an der HSFK
  • Esther Saoub, Journalistin, Schwerpunkt Nahost, SWR / ARD, Stuttgart
  • Moderation: Katharina Lack, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Online-Anmeldung

www.friedensgutachten.de

Friedensgutachten 2017