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Ethnologie/Anthropologie

Die "Ethnologie" pflegt der LIT Verlag seit Jahren als eigenständigen Programmschwerpunkt. Das Verlagsprogramm bildet das Fach umfassend und differenziert ab. Es schlägt dabei bewußt eine Brücke zwischen der (außereuropäischen) Ethnologie und der Europäischen Ethnologie bzw. Empirischen Kulturwissenschaft. Regionale Zugänge (Europa, Asien, Afrika, Lateinanmerika, Ozeanien) finden neben thematischen Zugängen zu wichtigen Teildisziplinen (Medizin-, Religions-, Historischen-, Rechts-, Entwicklungsethnologie) eine angemessene Berücksichtigung.

Über die aktive Förderung englisch-sprachiger Titel ist LIT Verlag zu einem international anerkannten Fachverlag in der Ethnologie geworden.

Bei Fragen zum Fachgebiet Ethnologie/Anthropologie wenden Sie sich bitte an Herrn Veit Hopf.
Neuerscheinungen

Nacktheit - transdisziplinäre anthropologische Perspektiven -- Lars Allolio-Näcke, Jürgen van Oorschot, Ute Verstegen (Hg.)

Church Polity, Mission and Unity: Their Impact in Church Life -- Barry Ensign-George, Hélène Evers (Eds.)

Königsmacht, Begehren, Ehebruch und Mord - Die Erzählung von David, Batseba und Urija (2 Sam 11) -- Andrea Fischer

Verflechtungen zwischen Byzanz und dem Orient -- Michael Grünbart (Hg.)

Mali - Rebellion, Terror, Heiliger Krieg oder Kampf um bessere Lebensbedingungen? -- Leonhard Harding

Theology in an Age of Contingency -- Chris A.M. Hermans, Kobus Schoeman (Eds.)

Africa on the Move -- Hana Horáková, Stephanie Rudwick, Martin Schmiedl (Eds.)

Kinship, Cosmology and Support -- Ruijing Wang

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Empfehlungen

Teodor Puszcz
Das liturgische Gebet für Reisende und Pilger sowie Seefahrer
Ein Überblick bis zur Tridentinischen Liturgiereform

Das anthropologische Motiv des Reisens und das religiöse des Pilgerns bilden zentrale Bestandteile der biblischen und kirchlichen Überlieferung, insbesondere in der Liturgie. Der gläubige Mensch erfährt sich als homo viator in dieser Welt, unterwegs zu einem verheißenen Ziel. Dadurch wird die Reise, insbesondere die religiös motivierte Pilgerfahrt, zur Lebensmetapher - dies umso mehr, als Reisen in früheren Zeiten ungleich riskanter waren als heute. Die vorliegende Studie hat sich zur Aufgabe gestellt, die westlichen liturgischen Traditionen bis zur Tridentinischen Liturgiereform in Bezug auf das liturgische Gebet für Reisende, Pilger und Seefahrer zu befragen. Bisher lagen zu diesem Thema lediglich Einzeluntersuchungen (insbesondere zum Wallfahrtswesen) vor.

P. Dr. theol. Teodor Puszcz wurde 1962 geboren und 1991 zum Priester geweiht. Er gehört dem Orden Societas Christi pro emigrantibus an.

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Aktuelle Meldungen

Interview und Podcast zu "Bewildering Borders. The Economy of Conservation in Africa"
Werner Zips und Manuela Zips-Mairitsch, die den Sammelband "Bewildering Borders" sowie zahlreiche weitere Einzelpublikationen im LIT Verlag veröffentlicht haben, sprachen kürzlich in einem Ö1-Interview zum Thema der San, eine Reihe ethnischer Gruppen im südlichen Afrika:

Im Rythmus der San

Außerdem gibt es einen online verfügbaren Podcast von Werner Zips, in dem dieser den kürzlich erschienen Sammelband vorstellt:

Podcast Österreichischer Austauschdienst

Inhalt:

Eine der ersten entscheidenden Änderungen im Zuge der europäischen Kolonialisierung Afrikas im 19. Jahrhundert, war das Ziehen von bis dato nicht vorhandenen, nationalstaatlichen Grenzen.
Im Zuge der Etablierung von Nationalparks, insbesondere ab den 1950er Jahren, mit einigen berühmten Ausnahmen wie dem Kruger Nationalpark in Südafrika, der bereits seit 1898 besteht, rückte das Land rund um die Grenzen wieder in den Fokus. Viele dieser Nationalparks sind grenzübergreifend, lässt sich doch schwer eine Grenze ziehen für Wildtiere oder auch dort ansässige ethnische Gruppen.
Der Etablierung von Nationalparks folgten Safaritourismus und auch Ethnotourismus, der sich nicht nur auf die Natur, sondern auch auf die Kultur der in diesen Gebieten lebenden Menschen bezieht. Oft von den ethnischen Gruppen selbst organisiert und administriert, entstehen Museumsdörfer und andere Arten der Vermarktung der eigenen Kultur.
Basierend auf den Ergebnissen und Erkenntnissen eines internationalen Workshops des African Borderlands Research Networks (ABORNE) im OeAD-Haus in Wien, entstand der Konferenzband “Bewildering Borders. The Economy of Conservation in Africa”. Sowohl die Konferenz als auch die wissenschaftliche Publikation wurden von der Kommission für Entwicklungsforschung (ehemals KEF an der OeAD-GmbH) gefördert.
In dieser Sendung spricht Doris Obrecht mit dem Kultur- und Sozialanthropologen und Dokumentarfilmer Werner Zips, einem der Herausgeber des Bandes, über die Bedeutung des Grenzlandes und seiner menschlichen und tierischen Bewohner/innen im südlichen Afrika, über die Vermarktung von Kultur und Natur und auch darüber, wem dies eigentlich erlaubt sein und dienen sollte.

Bewildering Borders

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