LIT Verlag Zum LIT Webshop


Romanistik Neuerscheinungen Empfehlung 3-643-11504-1
Romanistik

Das Romanistik-Programm des LIT Verlags deckt nicht nur die romanischen Sprachgebiete in Europa, sondern auch in Übersee, speziell in Afrika und Südamerika, ab. Neben Titeln aus der Französistik, Hispanistik und Italianistik finden sich auch Schwerpunkte im Bereich der "kleinen" romanischen Sprachen, etwa der Katalanistik. Bände aus den romanischen Sprach- und Literaturwissenschaften bilden gemeinsam mit kulturwissenschaftlichen Studien ein lebendiges Programmsegment.

Bei Fragen zum Fachgebiet Romanistik wenden Sie sich bitte an Herrn Martin W. Richter.
Neuerscheinungen

Mulheres em rede / Mujeres en red -- Dimitri Almeida, Vanda Anastácio, María Dolores Martos Pérez (Hg.)

Langue(s) et littérature de jeunesse -- Britta Benert, Rainier Grutman (Éds.)

Decir desaparecido(s) -- Albrecht Buschmann, Luz C. Souto (Hg.)

Romanistik als Passion -- Klaus-Dieter Ertler (Hg.)

La mirada del otro en la literatura hispánica -- Robert Folger, José Elías Gutiérrez Meza (Eds.)

Zwei Projekte zur Reform des Rittertums im vierzehnten Jahrhundert -- Georg Hinterleitner

Identitätskonflikte und Gedächtniskonstruktionen -- Mario Isnenghi, Thomas Stauder, Lisa Bregantin

La metrópolis en la novela negra española actual -- Cristina Jiménez-Landi Crick

Catástrofe y violencia -- Marco Kunz (Ed.)

"La otra orilla" -- Anne Newball Duke

El diálogo académico -- Gustavo A. Segura Lazcano, Carolina Caicedo Díaz, Iveth Vilchis Torres, Emmanuel Moreno Rivera, Jana Pocrnja

Studi su Luigi Groto e sull'epigramma nei "Shakespeare's Sonnets" -- Barbara Spaggiari

mehr...
Empfehlungen

Wolfram Bernd Schäfer
Sakrale Intertextualität bei José Saramago und Salman Rushdie

Fiktionale Narrativik und heilige Texte (Bibel oder Koran) haben einen gänzlich unterschiedlichen Verweischarakter. Literarische Werke wie Jos'e Saramagos O Evangelho segundo Jesus Cristo und Salman Rushdies The Satanic Verses fordern zu einem komparatistischen Ansatz für Textanalyse und -interpretation heraus, der ihrem Durchbrechen dieser Differenz Rechnung trägt.

Mit dem Konzept der "sakralen Intertextualität" zeigt Wolfram Bernd Schäfer, wie voraussetzungsreich eine Literaturwissenschaft ist, die sich mit Fragen aporetischer Referenz in der Intertextualität auseinander setzt. Dazu werden - in einer selten anzutreffenden lusitanistisch-anglistischen Perspektive - zwei literarisch beeindruckende und durchaus unterhaltsame Szenen "gescheiterter Prophetie" in den oben genannten Romanen exemplarisch aufgegriffen. Die "sakrale Intertextualität" wird sowohl als facettenreiche, narratologische Beschreibungskategorie als auch im Rahmen der Interpretation zum vielverprechenden Ansatz.

Wolfram Bernd Schäfer, Jahrgang 1983. Studium der Komparatistik, der Italienischen und Iberoromanischen Philologie an der Georg-August-Universität Göttingen, der Universita di Pisa (Italien) und der Universidade Aberta de Lisboa (Portugal). Der Autor lebt und arbeitet in Lissabon.

mehr...

Aktuelle Meldungen

"Ein vorzügliches Buch"
Die Einführung Kurze Geschichte(n) der französischen Literatur - für Deutsche von Fritz Nies, emeritierter Professor für Französische Literaturwissenschaft aus Düsseldorf und international anerkannter Romanistik, stößt in der Fachöffentlichkeit auf gute Resonanz. "Dieses vorzügliche Buch, das sich durch Brillanz des Stiles und Subtilität der kenntnisreichen Analysen auszeichnet ist ... jedem Kenner oder Nichtkenner der Materie zu empfehlen", beschließt etwa jetzt Jean Mondot seine lobende Kritik in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift EUPHORION.

weitere Meldungen...
(c) LIT Verlag Berlin-Münster-Wien-Zürich-London - Impressum/Kontakt