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Soziologie Neuerscheinungen Empfehlung 3-643-14294-8
Soziologie

Soziologie ist eines unserer Kernsegmente. Hier finden Sie Monographien, Tagungs- und Sammelbände zu Themen der Allgemeinen und Speziellen Soziologie sowie zur empirischen Sozialforschung. Zudem umfasst dieser Programmbereich zahlreiche Publikationen, die das Phänomen "Gesellschaft" interdisziplinär beleuchten.

Bei Fragen zum Fachgebiet Soziologie wenden Sie sich bitte an Herrn Martin W. Richter.
Neuerscheinungen

Sind syrische Flüchtlinge eine Gefahr für die österreichische Gesellschaft? -- Manal Abo-elalaa

Identitäten des Selbst -- Rainer Adolphi (Hg.)

Revolution des Helfens -- Kaarlo Arffman

Alleinerziehende im Grundsicherungsbezug -- Andreas Bröker

Deutsche Sportwissenschaft in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus -- Jürgen Court

Den eigenen Weg suchen und finden -- Sule Dursun

Sicherheitslagen und Sicherheitstechnologien -- Sabrina Ellebrecht, Nicholas Eschenbruch, Peter Zoche (Hg.)

Church Polity, Mission and Unity: Their Impact in Church Life -- Barry Ensign-George, Hélène Evers (Eds.)

Kommunikative Praktiken in sozialen Kontexten -- Christina Gansel, Sergej Nefedov, Irina Jesan (Hg.)

Quantitative Datenanalyse in den Sozialwissenschaften -- Markus Hadler

Women in Conflict and Post-Conflict Situations -- S. Behnaz Hosseini (Ed.)

Evolution und Degeneration der Stadt -- Hermann Knoflacher, Celine Wawruschka

Für eine Friedens- und Versöhnungskultur -- Déogratias Maruhukiro

Focus on Language -- Olivier Mentz, Katarzyna Papaja (Eds.)

Qualitätsentwicklung und Verstetigung quartiersbezogener Gesundheitsförderung -- Stefan Nickel, Christian Lorentz, Waldemar Süß, Karin Wolf, Alf Trojan (Hg.)

Islamische Religionsvermittlung - konkret -- Peter Rüttgers

Der Gottesdienst als Ort religiöser Erfahrung -- Wolfgang Runge

Ich bestimme selbst! Das ist mir wichtig. -- Barbara Seehase, Arnd T. May

Ein Modellierungsansatz zur Gestaltung wissensintensiver Wertschöpfungsnetzwerke in der Textilwirtschaft -- Michael Weiß

Living in an Unruly World -- Theodor H. Winkler

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Empfehlungen

Friedhelm Hengsbach, Joachim Köhler, Rainer Bendel
Solidarität - Was Europa zum Überleben braucht

Europa braucht, will es Zukunft haben, Solidarität. Den christlichen Solidarismus forderte Matthias Erzberger, der katholische Sozialpolitiker und Unterzeichner des Waffenstillstandsvertrages vom 9. November 1918, unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg für Europa und damit einen neuen Weg für einen Kontinent, der nur in Angriff und Verteidigung seine politischen Bündnisse bis dato geformt hatte.

Das erste Element europäischer Lebenskraft sei die Solidarität, so Papst Franziskus in seiner Rede an 27 EU-Staats- und Regierungschefs am 24. März 2017. Es gebe keinen Frieden, wo Arbeit oder die Aussicht auf einen menschenwürdigen Lohn fehlten. Die Kirchen fordern mehr Mut zu europäischen Lösungen, auch in der Schärfung des sozialen Profils. Daher sollen in die aktuelle Debatte um Europa und die Sozialpolitik Stimmen aus der reichen Tradition der katholischen Soziallehre eingespeist werden. Der Beitrag von Professor Hengsbach, dem langjährigen Leiter des Oswald von Nell-Breuning-Instituts, stellt sich dieser Aufgabe.

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Aktuelle Meldungen

Überleben - Weiterleben in Zentralasien, Afghanistan und anderswo

Lesung mit der Autorin Hannelore Börgel.

Freitag, 11. Otober2019, 19:30 Uhr

Ethnologisches Museum - Berlin-Dahlem
Takustr. 40, 14195 Berlin
(U-Bahn Dahlem Dorf/ Eingang Parkplatz Museum)

Zentralasien und Afghanistan stehen seit Jahrzehnten unter Generalverdacht der Nährboden für Terroristen zu sein. In Tadschikistan, Kirgisistan und Afghanistan kämpft die Mehrheit der Bevölkerung aber vor allem um ihr Überleben, entweder im Land oder als Arbeitsemigranten. Westliche Länder vernachlässigten den Gesamtblick auf die Region und die sozio-ökonomischen Verwerfungen.
Die prekäre soziale Situation der Bevölkerung ist heute die größte Bedrohung der politischen Stabilität in der Region. Wie organisieren die Menschen ihren Alltag vor dem Hintergrund politischer Fehlentwicklungen? Vor dem Versagen der Politik, in einer Welt, die in Unordnung geraten ist? Wie bitter der Alltag aussehen kann und wie Menschen trotzdem weiter kämpfen, darum geht es in diesem Buch. In manchen Geschichten und Beobachtungen steckt Hoffnung, weil die Menschen sich nicht aufgeben.
Das Überleben, das Weiterleben in Familienverbänden, als Einzelne in den unterschiedlichen Regionen, wird vor dem Hintergrund kurz skizzierter allgemeiner politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen erzählt.
Der analytische Blick auf die Entwicklungen in den Krisen- und Konfliktgebieten einerseits bei gleichzeitigem Blick "von unten" auf die speziellen Verhältnisse von Personen und Familien andererseits vermitteln geschärfte Einblicke in die Zeitgeschichte.

Hannelore Börgel, die seit mehr als dreißig Jahren Afrika, Asien und Lateinamerika als entwicklungspolitische Gutachterin und Beraterin bereist, ist seit 2000 vor allem in Krisenund Konfliktgebieten unterwegs. Den Wiederaufbau von Afghanistan begleitet sie seit 2002. Die Autorin schreibt auch für Zeitungen und Rundfunk. Sie ist Mitglied im Kuratorium des Fördervereins des Ethnologischen Museums.
Überleben - Weiterleben in Zentralasien, Afghanistan und anderswo

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