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Sportwissenschaft Neuerscheinungen Empfehlung 3-643-12615-3
Sportwissenschaft

Ein Schwerpunkt des sportwissenschaftlichen Programms des LIT Verlags liegt auf der Sportgeschichte. Wenn heute selbst die Vergabe eines Fußballturniers, das im Jahre 2022 stattfindet, zum Medienereignis wird, so ist es erst recht interessant, sich die Anfänge mancher Sportarten vor Augen zu führen.
Auch die Sportsoziologie und die Sportpädagogik haben bei uns ihren festen Platz. Hervorzuheben sind auch die Titel aus dem Bereich der Sportpublizistik. Allen, die schon einmal davon geträumt haben, selbst Sportereignisse live im Hörfunk oder im Fernsehen zu kommentieren, sei der Titel "Traumberuf Sportjournalismus" ans Herz gelegt.

Bei Fragen zum Fachgebiet Sportwissenschaft wenden Sie sich bitte an Frau Isabel Opatz.
Neuerscheinungen

Les paris sur les compétitions sportives : un antagonisme conciliable entre intégrité du sport et profits économiques ? -- Marc Oliver Becker

Geschlechter - Wissen - Macht - Körper -- Ina Hunger, Maika Zweigert, Peter Kiep (Hg.)

Das Sport- und Bewegungsmodell der Stadt Hilden -- Theodor Stemper

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Empfehlungen

Jürgen Court
Deutsche Sportwissenschaft in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus
Bd. 3: Institute für Leibesübungen 1920-1925

Nachdem Band I der Historie der deutschen Sportwissenschaft von 1900 bis 1945 ihre Vorgeschichte von der Jahrhundertwende um 1900 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs und Band II die ersten Jahre der privaten Deutschen Hochschule für Leibesübungen (DHfL) behandelt hatte, steht nun die Gründungsphase der staatlichen Universitätsinstitute für Leibesübungen (IfL) zwischen 1920 und 1925 im Zentrum. Zwar erfolgte erst 1920 die Einweihung des ersten IfL, aber bereits 1925 konnte ihre flächendeckende Verbreitung in Deutschland durch den preußischen Ministerialerlaß vom 30. September 1925 abgeschlossen werden.

Neben der erstmals erfolgten Untersuchung der Beziehung von Hochschulsport und Turnlehrerbildung, die einen detaillierten Vergleich der einzelnen Länder und Universitäten einschließt, beschäftigt sich dieser Band mit Fragen der Sportpflicht, Studenten- und Hochschultagen, dem Hochschulsport der Studentinnen, akademischen Meisterschaften und der Qualität der IfL, aber auch den Widerständen gegen ihre Einrichtung. Aufgrund der Vielzahl der im Band angeschnittenen Gesichtspunkte ist er sowohl für Interessenten aus der Wissenschaftsgeschichte als auch an Einzelwissenschaften (vor allem Medizin, Geschichte, Pädagogik und Sportwissenschaft) von Interesse.

Jürgen Court ist Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Sportwissenschaft an der Universität Erfurt und Erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Sportwissenschaft e. V.

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Aktuelle Meldungen

Doping-Kinder des Kalten Krieges - Buchpräsentation
Samstag, 18.10.2014, 12.30
"Haus der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur", Kronenstraße 5, 10117 Berlin.
Cornelia Reichhelm, von der Bundesrepublik Deutschland anerkanntes Dopingopfer und ehemalige DDR-Hochleistungs-Ruderin, als Jugendliche im Alter von 13 Jahren bereits gedopt, ist in die Tretmühle des DDR-Hochleistungssports geraten. Ihr Leben wird sowohl geprägt von schweren Dopingschäden, als auch von einer immer wiederkehrenden Begegnung mit der Stasi, bis heute. Vor dem Hintergrund des geheimen Staatsplanes 14.25 erfährt sie nach 20 Jahren von Doping-Forschungs-Programmen und Menschen-Experimenten an jungen Sportlern.
Sie wird konfrontiert mit einem unfassbaren Ausmaß des Dopingbetruges und zugleich mit der Vertuschung und Verharmlosung dieser Problematik bis hin zur Verleumdung der Opfer, während die Täter von der Bundesregierung und vom Sportbund geschützt werden.
Im Rahmen der Tagung "25 Jahre gesamtdeutscher Sport aus der Perspektive der Doping-Geschädigten" des Doping-Opfer-Hilfe-Vereins am 18.10. präsentiert ihr autobiographisches Buch. Doping-Kinder des Kalten Krieges

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