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André Franz
Die Europäische Union als externer Förderer von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
Ansätze, Determinanten und Wirkungsweise am Beispiel von Georgien und Aserbaidschan
Reihe: Region - Nation - Europa
Bd. 61, 2010, 176 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-10513-4


Die Europäische Union fördert und fordert seit geraumer Zeit mehr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit von ihren östlichen Nachbarn ein. Im Gegensatz zu den Erfolgen in mittel- und osteuropäischen Staaten sind die positiven Effekte europäischer Demokratisierungsbemühungen in den Ländern östlich der heutigen EU-Außengrenze bislang jedoch größtenteils ausgeblieben. Vor diesem Hintergrund hinterfragt das vorliegende Buch, inwieweit die EU überhaupt in der Lage ist, ohne den Anreiz einer Beitrittsperspektive einen Einfluss auf die Demokratieentwicklung in den Nachbarschaftsstaaten auszuüben. Ausgehend von rationalistischen und konstruktivistischen Ansätzen werden Determinanten erarbeitet, anhand derer die Wirkungsweisen der EU-Politiken gegenüber den Länderbeispielen Aserbaidschan und Georgien analysiert werden.

André Franz, geb. 1984 in Bautzen, Dipl.-Politikwissenschaftler, studierte in Jena, Budapest und Potsdam und lebt in Berlin.





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