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Detlef Witt
Buddhismus und Christentum
Die tiefgründigen Wechselbeziehungen zwischen Buddhismus und Christentum in den ersten Jahrhunderten
Reihe: Eremos. Texte zur Spiritualität, Geschichte und Kunst
Bd. 5, 2010, 80 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, gb., ISBN 978-3-643-10781-7


In den ersten Jahrhunderten hatte das junge Christentum nach Persien, Indien und China eine starke Expansion. Der Autor konzentriert sich auf die frühe Phase der Begegnung von Christentum und Buddhismus. Diese bislang wenig beachtete Begegnung der beiden Weltreligionen fand an den alten Seidenstraßen statt. Die hier vorgestellte Kernthese besteht darin, dass die Person Jesus Christus, der von sich sagte: "Ich bin das Licht der Welt (Joh 8,12)", schon ab dem 1. Jahrhundert als Buddha Amitabha, als Buddha des unermesslichen Lichtes, in den Buddhismus integriert wurde. - Sollten sich die vom Autor subtil und vehement vertretenen Darlegungen weiter erhärten lassen, dann wäre das Eindringen christlicher Grundgedanken in den buddhistischen Kanon ein starker Katalysator gewesen, der die Lehre Shakyamuni Buddhas entscheidend beeinflusste und in den Mahayana-Schulen fruchtbar werden ließ.

Detlef Witt, geboren 1920 in Berlin, wurde durch Krieg und Kriegsgefangenschaft geprägt; natur- und geisteswissenschaftliche Studien in Tübingen, München und Oxford (Indologie); Theologe, Zen-Meditation, u. a. bei Karlfried Graf Dürckheim, P. Enomya Lassalle SJ, Kiichi Nagaya Roshi, 1972 Gründung des ersten christlichen Zen-Zentrums/Beuron, ab 1980 christlich-buddhistisches Zen-Zentrum in Eintürnen/Bad Wurzach, Zen-Lehrer und spiritueller Autor.





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