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Andreas Wittkowsky
Grand Hotel Kosovo
Schlaglichter einer europäischen Staatsbildung
Reihe: Politikwissenschaft
Bd. 182, 2. Auflage, 2012, 200 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-11425-9


Auch Hausmeister schreiben mitunter Geschichte. Am Sonntag, 17. Februar 2008, holt der Kalfaktor des Regierungsgebäudes in Prishtina die Fahne der Vereinten Nationen ein. Noch bevor das Parlament die Insignien der neuen Republik verabschiedet, hisst er das geheim gehaltene Banner des unabhängigen Kosovo.

Sieben Jahre vor diesem Handstreich wird der Autor in den Kosovo entsandt. Als Angehöriger der UN-Übergangsverwaltung hat er Teil an der jüngsten Staatsbildung Europas. Chuzpe, Kabale, Tragik und Komik prägen die Handlung ebenso wie Standards, Status, Verlautbarungen und Deklarationen. Mitunter wird großes Theater geboten. Zum Repertoire gehören Helden, Schelme und Schurken - aber auch die eine oder andere UN-Schuld vom Lande. Das Grand Hotel ist Sinnbild und Kulisse des Geschehens.

Andreas Wittkowsky, Jahrgang 1962, von Januar 2001 bis Oktober 2008 tätig in der United Nations Interim Administration in Kosovo (UNMIK). Als Berater, Referatsleiter und stellvertretender Leiter des EU-Pfeilers verantwortlich für wirtschaftlichen Wiederaufbau, regionale Integration und den "technischen" Dialog zwischen Prishtina und Belgrad. Gegenwärtig Projektleiter "Frieden und Sicherheit" am Zentrum für Internationale Friedenseinsätze in Berlin.





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