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Otto Luchterhandt (Hg.)
Rechtskultur in Russland: Tradition und Wandel
Reihe: Recht in Ostmittel-, Südost- und Osteuropa/GUS
Bd. 18, 2011, 408 S., 54.90 EUR, 54.90 CHF, gb., ISBN 978-3-643-11469-3


Alle tiefer gehenden Diskussionen "westlicher" Juristen über das Recht und die Rechtsordnung in Russland münden alsbald in Reflexionen über die Rechtskultur ein, über ihre Besonderheiten und starken Abweichungen von gewohnten, etablierten Standards im europäischen Raum. Schon bei nur begrenzter Berührung mit Verwaltung und Justiz wird man sich dessen schnell bewusst. Rechtsvorstellungen, Verständnis und Umgang mit Verfassung und Gesetz, methodologisches juristisches Denken, Wirkungsweisen juristischer Institutionen usw. muten nicht selten fremdartig an, und immer wieder stößt man im heutigen Russland auf eine breite Kluft zwischen dem geschriebenen Recht und seiner Anwendung. Die Autoren des Buches gehen diesen Phänomenen in wesentlichen Bereichen der Rechtsordnung nach.

Otto Luchterhandt, Dr. jur. habil., Professor für öffentliches Recht und Ostrecht an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg, war ebenda bis zu seiner Pensionierung (2008) Direktor der Abteilung für Ostrechtsforschung.





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