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Doris Wieser
Der lateinamerikanische Kriminalroman um die Jahrtausendwende
Typen und Kontexte
Reihe: LIT Ibéricas. Estudios de literatura iberorrománica. Beiträge zur iberoromanischen Literaturwissenschaft. Estudos de literatura ibero-românica
Bd. 1, 2012, 400 S., 39.90 EUR, 39.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-11688-8


Novela policial, novela negra, novela negrocriminal... der lateinamerikanische Kriminalroman hat viele Gesichter. Mit welchen Kriterien lässt sich ein so heterogenes Textkorpus sinnvoll eingrenzen und strukturieren? Doris Wieser erarbeitet einen gattungstheoretischen Neuansatz, indem sie den Kriminalroman in Hispanoamerika und Brasilien vor der Folie seines spezifischen, audiovisuell geprägten Erwartungshorizonts untersucht. In zwölf Detailstudien werden die Prozesse der Transkulturation des Genres als Durchbrechung pseudonormativer Vorstellungen dargelegt.

Doris Wieser studierte Romanistik und Germanistik in Heidelberg, São Paulo und Mexiko-Stadt, war Schulbuchredakteurin beim Klett Verlag und promovierte mit dieser Arbeit an der Universität Göttingen, wo sie iberoromanische Literaturwissenschaft lehrt.

"Dass ein Kriminalroman seine Leser fesselt, wird erwartet. Dass eine literaturwissenschaftliche Studie über Kriminalromane ihre Leser fesselt, dürfte hingegen eher die Ausnahme sein. Doris Wieser aber gelingt mit ihrem Buch genau dies."

HARTMUT NONNENMACHER in AMÉRICA LATINA






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