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Gabriele Reuter
Das Tränenhaus
Herausgegeben, kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Henriette Herwig, Johannes Waßmer und Nora Bruchhaus. Redaktionelle Mitarbeit: Julia Bußmann, Alina Gierke, Maike Rettmann
Reihe: Vergessene Schriftstellerinnen
Bd. 3, 2013, 296 S., 29.90 EUR, 29.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-12044-1


Das Tränenhaus ist die schäbige Privatgebäranstalt einer württembergischen Landhebamme. In ihm warten verführte oder missbrauchte junge Frauen auf die Geburt ihrer unehelichen Kinder, auch die erfolgreiche Schriftstellerin Cornelie Reimann, die den Vater ihres Kindes aus Respekt vor der Freiheit der Liebe nicht zur Verantwortung zieht. Ihr bleibt nur die Akzeptanz der illegitimen Mutterschaft. Doch das erweist sich als emanzipatorischer Schritt.

Gabriele Reuter, 1859 in Alexandria geboren, Verfasserin zahlreicher Romane, Erzählungen und kulturkritischer Essays, lebte in Ägypten, Weimar, München und Berlin und starb 1941 in Weimar. Ihr 1908 erschienener Skandalroman Das Tränenhaus ist stark autobiographisch.





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