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Andreas Hillert
Anny Schröder
Leben und Werk einer Künstlerin zwischen Wiener Werkstätte, drittem Reich und Postmoderne
Reihe: Kunstgeschichte
Bd. 99, 2014, 448 S., 49.90 EUR, 49.90 CHF, gb., ISBN 978-3-643-12730-3


Anny Schröder (1898 Wien - 1972 Bad Segeberg), protegiert von Josef Hoffmann, war an der Wiener Werkstätte erfolgreich. Durch die auf den ersten Weltkrieg folgenden Turbulenzen entwurzelt, wurde der Holzschnitt zu ihrem bevorzugten Medium. Über in Berlin durchlebte Jahre des Nationalsozialismus und den zweiten Weltkrieg hinweg suchte sie als Künstlerin der "verschollenen Generation" Sinn und Halt in christlichen und antiken Themen. Anny Schröders Werk, als Reaktion auf die Freiheiten und Abgründe der Moderne, imponiert durch technische Virtuosität und beständiges Ringen um existenzielle Werte.

Prof. Dr. phil. Dr. med Andreas Hillert, geb. 1961, ist Dozent für Klassische Archäologie an der Katholischen Universität Eichstätt und Chefarzt an der Schön Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee.





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