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Katharina Kleine Vennekate
Dienstgemeinschaft und das kirchliche Arbeitsrecht in der evangelischen Kirche in Deutschland
1945 bis 1980
Reihe: Protestantische Impulse für Gesellschaft und Kirche
Bd. 12, 2015, 376 S., 39.90 EUR, 39.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-12843-0


Die Diskussion über Dienstgemeinschaft und kirchliches Arbeitsrecht wirft Fragen nach ihrer Entstehungsgeschichte in den evangelischen Kirchen nach 1945 auf: Gab es bereits in den Anfängen ein theologisches Konzept der Dienstgemeinschaft und kann es als ldentitätskonzept bezeichnet werden? Wie entwickelten sich die Strukturmerkmale, die für das kirchliche Arbeitsrecht typisch sind: Arbeitsvertragsordnung bzw. Arbeitsvertragsrichtlinie, Mitarbeitervertretung und Arbeitsrechtliche Kommission? Welche Akteure waren beteiligt? Welchen Einfluss hatten die Traditionen aus der Zeit des Staatskirchentums, die Erfahrungen der evangelischen Kirchen in der Zeit des Nationalsozialismus und der gesellschaftspolitische Kontext im geteilten Nachkriegsdeutschland? Diesen Fragen geht die Autorin anhand von historischen Texten und bisher unveröffentlichten Archivmaterialien nach und stellt die Entstehungsgeschichte detailliert dar. Beobachtungskategorien, die aus dem neuen St. Galler Management-Modell gewonnen wurden, helfen den komplexen Entwicklungsprozess zu ordnen, organisationale Wirkungszusammenhänge zu erkennen und ermöglichen es, sie aus organisationstheoretischer Perspektive zu bewerten.





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