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Daniela Dohr, Philipp Kumria, Jonas Metzger
Saatgut und Sozialsystem
Gender, Monetarisierung und bäuerliche Praktiken der Ernährungssicherung in Namibia und Tansania
Reihe: Spektrum. Berliner Reihe zu Gesellschaft, Wirtschaft und Politik in Entwicklungsländern
Bd. 112, 2015, 200 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13217-8


Hunger und Ernährungsunsicherheit zählen zu den gravierendsten Problemen der heutigen Zeit. Als Ausgangspunkt der Landwirtschaft gerät Saatgut verstärkt in den Fokus internationaler Entwicklungsorganisationen. Die Studie untersucht den Umgang mit Saatgut bei Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Namibia und Tansania. Aus einer lebensweltlichen Perspektive nimmt sie die soziale und kulturelle Bedeutung von Saatgut in den Blick. Besonderes Augenmerk wird auf die Rolle von Frauen gelegt. Der Band analysiert und beschreibt soziale Normen der Reziprozität, aber auch Veränderungen, die sich durch die Monetarisierung der Lebensbezüge ergeben.

Daniela Dohr (Dipl.-Päd.), Philipp Kumria (Dipl.-Soz.-Wiss.) und Jonas Metzger (Dipl.-Soz.-Wiss.) forschten hierzu von 2011 - 2014 am Institut für Soziologie der Universität Gießen.





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