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Hermes Andreas Kick, Wolfram Schmitt (Hg.)
Leib und Leiblichkeit als Krisenfeld in Psychopathologie, Philosophie, Theologie und Kunst
Ansätze zu einer interdisziplinären Anthropologie von Entsprechen und Verantworten
Reihe: Affekt - Emotion - Ethik
Bd. 15, 2015, 320 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13227-7


Bestimmung der Person als Leiblichkeit bedeutet so wenig engstirnigen Naturalismus, wie Berücksichtigung der Geistigkeit des Leibes für überzogenen Spiritualismus stehen muss; vielmehr geht es darum, beide in ein Verhältnis zueinander zu bringen, das dem Menschen als ganzem entspricht und eben insoweit zu verantworten ist. Dass diese Perspektive über eine statische Phänomenologie hinausgreift und zu einem prozessdynamischen Ansatz überleitet, der nach dem Woher und Wohin fragt, dürfte bei der Lektüre der vorliegenden Beiträge rasch deutlich werden. Das labyrinthische Seinsgefüge zugleich mit den Mächten und Kräften, die uns einengen und auf uns wirken, ist Aufruf, nach Auswegen zu suchen, zu einem stimmigen "Leiben" eines Weltbezuges zu gelangen.





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