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Heinz-Joachim Fischer
Johannes Pauls II. Weltpolitik
Journalistisch beobachtet in Rom und auf den Reisen (1978-2005)
Reihe: Theologie
Bd. 114, 2016, 364 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13407-3


Papst Johannes Paul II. betrieb in seiner Amtszeit als Oberhaupt der katholischen Weltkirche von 1978 bis 2005 im eigentlichen Sinn Weltpolitik, mehr als jeder andere "weltliche" Politiker. Sie ist von drängender Aktualität. Denn überall haben sich verstörende Unruhen verstärkt, explodiert Gewalt: in Osteuropa um Russland und die Ukraine, in Lateinamerika mit den Sympathisanten von Sozial-Diktaturen, in Afrika mit religiösen Verwerfungen und Stammesfehden, und vor allem im Nahen und Mittleren Osten, im arabisch-muslimischen Raum, im sunnitisch-schiitischen Spannungsgebiet mit Iran und dem Irak, von Syrien bis Afghanistan, im Besonderen mit den Flüchtlingskatastrophen dort, die ganz Europa und Deutschland in der Mitte erfassen. Was gilt das Wort des Karol Wojtyla, dass Konflikte nicht mehr mit Gewalt zu lösen sind? Das Fehlen Johannes Pauls II., des positiven Weltpolitikers für mehr als zweieinhalb Jahrzehnte, beunruhigt in der auch durch ihn globalisierten Welt mehr denn je.





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