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Florian Brückner
In der Literatur unbesiegt
Werner Beumelburg (1899-1963) - Kriegsdichter in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus
Reihe: Zeit und Text
Bd. 23, 2017, 536 S., 49.90 EUR, 49.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13546-9


Werner Beumelburg (1899-1963) zählte neben Ernst Jünger und Erich Maria Remarque zu den namhaftesten Kriegsdichtern der Weimarer Republik. Eine Auflage von über 2 Millionen verkauften historischen Romanen zu den Themen des Ersten Weltkrieges, der Reichsidee, Bismarck, Friedrich dem Großen u. v .a. m. führte ihn im Nationalsozialismus als jüngstes Mitglied in die renommierte Akademie der Künste. Aufgrund seiner regimetreuen Gesinnung erhielt er in der NS-Zeit weitere staatliche Aufträge zur Literarisierung des Spanischen Bürgerkrieges sowie des Zweiten Weltkrieges. In der Vermessung seines Lebensweges fragt die vorliegende Studie, wie historische Romane das Aufkommen der nationalsozialistischen Herrschaft kulturell und mentalitätsgeschichtlich begünstigten und zu festigen halfen.

Dr. Florian Brückner ist seit 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere Geschichte in Stuttgart tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Epochen der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus.





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