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Karl Hahn
Die Tragödie des Politischen in Europa
Herausgegeben von Peter Nitschke und Martin Schwarz
Reihe: Europa 2025 - Studien zur interdisziplinären Deutschland- und Europaforschung
Bd. 27, 2017, 200 S., 29.90 EUR, 29.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13555-1


Karl Hahn, Jahrgang 1937, war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2003 Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Hierbei hat er die Klassiker der abendländischen Geistesgeschichte nicht in einem kanonisch-schematischen Profil gelehrt, sondern die jeweiligen Themen und Theoreme mit lebensfüllender Leidenschaft vermittelt. Seine Vorlesungen und Seminare an der Universität zeugen, wie auch seine Vorträge und Tagungsbeiträge, von einem streitbaren Geist, der stets auch um die aktualisierende Bezugnahme bemüht war. Stets hat er pointiert Stellung bezogen, auch gegen den Mainstream des Faches, das er kritisch hinterfragt hat. Ob Platon, Fichte oder auch Simone Weil: Bei Karl Hahn stehen philosophische Überlegungen für eine Suche nach der Vollendung des Daseins in seinen unendlich vielen und offenen Aussagemöglichkeiten. Hahns großes Lebensthema war und ist hierbei das tragische Element des menschlichen Wesens, dessen Kleinheit und Begrenztheit angesichts der großen Fragen der menschlichen Existenz. Das hat er seinen Studierenden mit auf den Weg gegeben. Und auch den Kolleginnen und Kollegen, die bereit waren, zuzuhören. Mit dem vorliegenden Band wird der Wissenschaftler zum Anlass seines 80. Geburtstages geehrt, der seine Verdienste nicht in der flüchtigen Wertschätzung des Feuilletons, sondern grundsätzlich im Diskurs der Seminarräume und Kongressveranstaltungen erworben hat.





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