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Ferhad Ibrahim Seyder
Die syrischen Kurden: Auswege aus dem Bürgerkrieg
Reihe: Konfrontation und Kooperation im Vorderen Orient
Bd. 15, 2017, 172 S., 39.90 EUR, 39.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13644-2


Mit dem arabischen Frühling wurde die Situation im syrischen Teil Kurdistans und die Positionierung der politischen Kräfte in diesem Teil Syriens Gegenstand einer nationalen und regionalen sowie internationalen Auseinandersetzung. Unter der 50-jährigen Herrschaft der Baath-Regierung wurde dieser Teil Syriens eine regelrechte interne Kolonie. Die politische, sozialökonomische und kulturelle Marginalisierung waren die Hauptmerkmale der kurdischen Siedlungsgebiete. Nach dem allgemeinen Muster der Revolte im Nahen Osten beteiligte sich vorerst die kurdisch-syrische Facebook-Generation an der Protestbewegung gegen die despotische Herrschaft der Assad-Dynastie und ihrer Baath-Partei. Die zahlreichen kurdischen Untergrundparteien zogen zögerlich nach. Eine dritte Kraft tauchte Mitte 2011 auf: die Partei der Demokratischen Einheit (PYD), die der PKK-Ableger in Syrien ist. Die Bedingungen der Konkurrenz der kurdischen Kräfte und ihre Verbindung mit den externen Akteuren bilden die Hauptthemen dieses Buches.

Prof. Dr. Ferhad Seyder, geb. 1950 in Amouda/Syrien, ist seit 2012 Leiter der Mustafa Barzani Arbeitsstelle für Kurdische Studien an der Universität Erfurt.





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