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Wilhelm Storost Vydunas
Sieben Hundert Jahre deutsch-litauischer Beziehungen
Kulturhistorische Überlegungen. Dritte Auflage zum 150. Geburtstages des Autors. Herausgegeben von Brita Storost, Koordination: Miroslav Danys
Reihe: Geschichte: Forschung und Wissenschaft
Bd. 53, 2017, 428 S., 49.90 EUR, 49.90 CHF, gb., ISBN 978-3-643-13683-1


Wilhelm Storost Vydunas war ein litauischer Preuße beider Kulturen, der deutschen und der litauischen. Die Erstauflage dieses Werkes (Tilsit 1932) wurde nach der Nazi-Machtübernahme noch vor dem Ausliefern auf den Buchmarkt fast vollständig vernichtet. Er selbst ist dem Inferno des Zweiten Weltkrieges nur knapp entkommen. Vydunas, Ehrenmitglied des PEN-Clubs, seine edle Persönlichkeit und sein uvre, das 60 deutsche und litauische Werke fast aller literarischen Gattungen umfasst, zählt zum Bedeutendsten, was die Litauer aus den Flammen des Krieges und vor der "Sowjetisierung" retten und bewahren konnten.

Wilhelm Storost Vydunas, geb. 1868 in Jonaten, Ostpreußen; Preußisch-litauischer Nationaldichter, Linguist, Philosoph und Theosoph, verfolgt durch das NS-Regime, ab 1944 auf der Flucht vor den Sowjets, ab 1946 Bürger in Detmold, dort verstorben 1953 (1991 exhumiert und überführt zum Rambynas (Bitthenen) in Litauen).





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