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Reiner Albert, Rembert Boese, Veronika Drop (Hg.)
Schwester Theodolinde Katharina KatzenmaierAnkündigung
Aus der KZ- Hölle in den Einsatz für Christus und Menschenrechte. Zugänge zu Leben und Werk
Reihe: Kirchengeschichte regional
Bd. 8, 96 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-14030-2


"Ich war froh, im KZ zu sein - da gehörte ich hin!", sagt 1995 die resolute Ordensfrau im Gespräch zu Alice Schwarzer (Emma, 11/1995). - Der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber ist ihr seit den Schülertagen in Heppenheim bekannt und bedeutsam: nie wollte sie mitmachen bei NS-Bewegung und distanzierte sich von Anfang an.

Schwester Theodolinde, geb. Katharina Katzenmaier, wird 1943 ins KZ-Ravensbrück deportiert, KZ und Todesmarsch hat sie nur knapp überlebt. 1949 tritt sie in den Benediktinerinnenorden ein. Ihr Leben widmet sie dem Einsatz für Menschenrechte und der Aufgabe "Nie wieder Faschismus!" Sie arbeitet als Gemeindereferentin und Religionslehrerin über Jahrzehnte in der Katholischen Kirche in Mannheim und im Rhein-Neckar-Raum. Im Jahr 2000 verstirbt sie in Mannheim.

Fünfzehn ihrer 1998 gestalteten Kreuzweg-Bilder werden hier vorgestellt - zusammen mit Texten aus ihrem eigenen KZ-Erleben. Der Sammelband ordnet ihre biographischen Erinnerungen "Vom KZ ins Kloster" (1996) in den zeit- und lebensgeschichtlichen Kontext ein, ergänzt durch neuere Recherchen, Berichte und Zeitzeugenaussagen.

Prof. Dr. Reiner Albert: Jahrgang 1960, apl. Professor für Neuere- und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim

Rembert Boese: Jahrgang 1944, Diplome in katholischer Theologie und Pädagogik, zuletzt Abteilungsleiter Jugendhilfe bei der Arbeiterwohlfahrt Mannheim

Veronika Drop: Jahrgang 1943, Technische Lehrerin, Theologischer Kurs und Fernkurs Religionslehrer, Vorstandsmitglied "Arbeitskreis Ehemalige Synagoge Leutershausen"






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