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Manfred P. Emmes
Die Nachgeschichte des Ersten Weltkriegs
Vom Frieden, der zunächst keiner werden sollte
Reihe: Geschichte
Bd. 169, 2019, 208 S., 29.90 EUR, 29.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-14343-3


Zentraler Gegenstand des Buches ist die Nachgeschichte des Ersten Weltkriegs von 1918 bis 1924. Das Kriegsende bedeutete weder das Ende der Gewalt in Deutschland noch in Ost- und Südosteuropa sowie im Nahen Osten. Der Erste Weltkrieg fand kein abruptes Ende, sondern ging in Bürgerkriege und bilaterale Kriege über. Hierbei kamen über vier Millionen Menschen ums Leben.

Nach dem Zerfall der Landimperien bildeten sich zehn neue Staaten. Das Gewaltmonopol des Staates löste sich in einzelnen Gebieten zunehmend auf. Zwischen 1919 und 1924 schienen Europa und der Nahe Osten dem Krieg oft näher zu sein als dem Frieden. Die Nachkriege und -konflikte erreichten eine eigene und neue Qualität der Gewalt.

Manfred P. Emmes ist Jurist, Politologe und Historiker, tätig als Diplomat (Auslandsaufenthalte u. a. in den Vereinigten Staaten von Amerika, Argentinien, Brasilien, Niederlande, Belgien, Ungarn) und beschäftigt sich seit Jahren mit Internationalen Beziehungen.





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