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Marko Kairjak
Das neue EU-Marktmissbrauchsregime und Kohärenzerwägungen bei der strafrechtlichen BegriffsbildungAnkündigung
Strafrechtliche Begriffsbestimmung im EU-Recht und im Recht der Mitgliedstaaten - die Umsetzung der neuen Marktmissbrauchsrichtlinie 2014/57/EU
Reihe: Juristische Schriftenreihe
Bd. 300, 88 S., 29.90 EUR, 29.90 CHF, gb., ISBN 978-3-643-14426-3


Die Richtlinie 2014/57/EU statuiert eine allgemeine Pflicht zur Kriminalisierung  von Insiderhandel und Marktmanipulation und  kann im Prinzip die  horizontale und vertikale Kohärenz des Binnenrechts des Mitgliedstaates als eigenständiges System beeinflussen.  Obwohl EU-Rechtsakte und Strafgesetzbücher von Mitgliedstaaten identische Begriffe wie "Geschäft", "Versuch", "Teilnahme" verwenden,  gibt es keine Leitprinzipien für Begriffsbildung und Akzessorietätsfragen. Das alles kann zu Unklarheiten und Komplikationen im gesamten Rechtssystem  führen.  Jede innere Dissonanz sollte als ein Problem betrachtet und so weit wie möglich vermieden werden, besonders bei Begriffen, die Teil des  allgemeinen Strafrechts sind.





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