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Andreas Bröker
Alleinerziehende im Grundsicherungsbezug
Prekäre Lebensumstände trotz starker Erwerbsorientierung: Handlungskompetenz fördern sowie differenzierte Begleitung und strukturelle Verbesserungen fordern
Reihe: Arbeitswissenschaften
Bd. 9, 2019, 176 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-14540-6


Trotz großer Arbeitsmotivation und hoher Erwerbstätigenquote stellen Alleinerziehende bis heute Deutschlands am stärksten von Armutsrisiken betroffene sowie am schnellsten wachsende Haushaltsform dar. Dieser Widerspruch erklärt sich mit Benachteiligungsfaktoren persönlicher, gesundheitlicher, sozialer, finanzieller, regionaler und arbeitsmarktpolitischer Art, die es Single-Eltern sehr erschweren, Familie und Beruf zu vereinen. Daher fordert der Autor neben verbesserten Kontextbedingungen ein aktives, zielgruppenorientiert ausgerichtetes Case Management der JobCenter, das zur schrittweisen Lösung komplexer Problemkonstellationen differenziert-variabel vorgeht und Akteure anderer Rechtskreise (SGB V: Prävention, SGB VI: Rente, SGB VIII: Jugendhilfe, SGB XI: Pflege) schnittstellenübergreifend einbindet.

Andreas H. Bröker (Dr. habil.) arbeitet seit 1996 im leitenden Sozialmanagement; seit 12 Jahren ist er zudem Privatdozent für Berufliche Weiterbildung am Karlsruher Institut für Technologie.





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