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Diana Andrei, Bernhard Frena, Martin Rovan (Hg.)
populär
Intersektionalitäten des Beliebten
Reihe: SYN. Magazin für Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Bd. 14, 2017, 144 S., 14.90 EUR, 14.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-50823-2, ISSN 2222-3185


Das Populäre erfreut und zerstreut, wir werden von ihm unentwegt beschallt und bestrahlt. Doch das Populäre entsteht nicht von ungefähr: Es entsteht aus bestimmten gesellschaftlichen Strukturen. Deren Normen formen und modulieren die Popkultur in der gleichen Weise, wie ihre Produkte uns formen und modulieren. In jedem Hit-Song, in jedem Blockbuster, in jeder Kult-Serie zeichnen sich die Spuren dieser Strukturen ab.

Diese Spuren nachzuzeichnen war das Ziel der vorliegenden Texte. Unsere Autor*innen sind dicht an jene Artefakte herangetreten, welche uns sonst oft platt und nichtssagend erscheinen. Sie haben jedoch an ihrer schillernden Oberfläche ungemeine Potentiale ausgemacht.

Was etwa lässt sich über die wechselseitige Beziehung von Judentum und Queerness anhand einer Amazon Serie sagen? Wie hängen Techno, Gender und Zitat zusammen? Kann die Konstruktion von Männlichkeit mithilfe einer Fernsehwerbung sichtbar gemacht werden? Was passiert, wenn wir Stereotype zerschneiden und neu zusammenkleben? Welchen Strukturen unterliegt unser Musikgeschmack? Machen Emojis Shakespeare subversiver?

SYN geht diesen und weiteren Spuren nach und zeigt wohin sie führen, woher sie kommen und worin sie bestehen. Diese Suchbewegung führt von den Rändern des Beliebten, in den Kern des Geliebten und zurück. Wir wünschen eine gute Reise!





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