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Sung Ho Kim
Frieden stiften als Aufgabe der Kirche
Dietrich Bonhoeffers Ekklesiologie und Friedensethik und ihre Wirkungsgeschichte in Süd-Korea
Reihe: Ökumenische Studien / Ecumenical Studies
Bd. 39, 2012, 224 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-90209-2


Beim Nachbuchstabieren von Bonhoeffers Werken begegnen schon in den frühen Schriften Begriffe - wie Bonhoeffers christlicher Personbegriff, der in den Kirchenbegriff "Christus als Gemeinde existierend" eingeht - als Wurzeln seiner Friedensethik. Spätere Formulierungen wie "Friede auf Erden" als "mit der Erscheinung Christi selbst gegebenes Gebot" 1934 haben weit gewirkt. In der ökumenischen Bewegung erkannte Bonhoeffer Friede als Wille Gottes und Frieden-Stiften als Aufgabe der Kirche in verantwortlichem Handeln im Vorletzten, das kein menschliches Herbeiführen des Reiches Gottes sein will. Nach der Minjung-Theologie, mit der Theologen in Korea das unter einem Unrechtsregime leidende Volk begleiten wollten, kann Bonhoeffers Friedensethik die Aufgabe der Kirche in Korea klären helfen.

Kim Sung Ho, geboren 1976, Studium an der Seoul Theological University in Bu-Chen und den Universitäten Heidelberg (M.A.) und Osnabrück (Dr. theol. 2012).





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