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Zoran Djindjic
Experiment gegen die Moderne
Essays zum Scheitern des sozialistischen Jugoslawien. Aus dem Serbischen von Ivan Glaser. Mit einer Einleitung von Ernst Köhler
Reihe: Osteuropa
Bd. 11, 2017, 308 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-90870-4


Zoran Djindjic (1952 - 2003), serbischer Philosoph und Politiker. Studium in Belgrad und Konstanz, wo er im Jahre 1979 promoviert. Nach einigen anschließend in Frankfurt verbrachten Jahren kehrt er 1989 endgültig nach Serbien zurück. Im gleichen Jahr gründet er in Belgrad die Demokratische Partei mit, deren Führung er nach kurzer Zeit übernimmt. Er gelangt zugleich an die Spitze der gesamten demokratischen Oppositionsbewegung, die sich gegen das Milosevi'c-Regime richtet. Nachdem dieser friedlich gestürzt wird, wird Djindjic im Jahr 2001 der erste demokratische Ministerpräsident Serbiens. Er wird aber bereits im März 2003 in Belgrad in einem sorgfältig vorbereiteten Attentat  von einem Scharfschützen erschossen. Der evtl. politische Hintergrund des Attentats ist bis heute ungeklärt.





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