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Christine Chaillot
Die Rolle der Bilder und die Ikonenverehrung in den Orientalischen Orthodoxen Kirchen
Syrische, Armenische, Koptische und Äthiopische Traditionen. Geleitworte von Prof. Dr. Martin Tamcke und Metropolit Damaskinos der Schweiz
Reihe: Studien zur Orientalischen Kirchengeschichte
Bd. 56, 2018, 144 S., 14.90 EUR, 14.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-90993-0


Das Ziel dieses Buches ist, in den sehr alten orientalischen orthodoxen Kirchen syrischer, armenischer, koptischer und äthiopischer Tradition das Vorhandensein religiöser Bilder verschiedenster Art (Ikonen, Malereien, Buchmalereien) einschliesslich der Darstellung Christi sowie die Verehrung (nicht Anbetung) der Ikonen bzw. Bilder aufzuzeigen. Es geht darum, nicht nur die ikonographischen Dimensionen, sondern auch die liturgischen und vor allem die christologischen Aspekte vorzustellen, und dies anhand von Texten, die mit diesen vier Traditionen über die Jahrhunderte verbunden sind. Diese Kirchen haben keinen Ikonoklasmus gekannt, im Gegensatz zur byzantinisch-orthodoxen Welt, welche nach Streitigkeiten die Verehrung der Ikonen auf dem 2. Konzil von Nizäa (787) und in 843 etabliert hat.

Christine Chaillot ist Schweizerin und orthodox (Patriarchat von Konstantinopel). Sie hat mehrere Bücher publiziert, welche in neun Sprachen übersetzt wurden. Sie befasst sich mit den orthodoxen Kirchen und den orientalisch-orthodoxen Kirchen, vor allem mit dem bilateralen theologischen Dialog zwischen denselben, deren Geschichte und Spiritualität.





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