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Franz Josef Illhardt (Hg.)
Die ausgeblendete Seite der Autonomie
Kritik eines bioethischen Prinzips
Reihe: Ethik in der Praxis / Practical Ethics - Kontroversen / Controversies
Bd. 27, 2008, 240 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 978-3-8258-1113-6


Ein treffendes Bonmot behauptet, es gäbe nichts Praktischeres als eine gute Theorie. Die klassische Autonomie-Theorie ist zweigeteilt und darum eher unpraktisch: empirisch ist sie schwer identifizierbar sowie auf ihrer grundsätzlichen Ebene eher asozial und realitätsfeindlich. Zudem behindert sie ihre praktische Anwendung. Autonomie hat beachtliche Seiten gemeinhin ausgeblendet, wie Sprache, Zeit, Geschichte, Biographie, Familie, Beziehung, Patienten- bzw. Kindeswohl, Verletzlichkeit, Sorge, Angst, Umgebung usw. Zahlreiche Experten aus den verschiedensten Disziplinen klären dieses Defizit und helfen, ein neues Konzept zu entwickeln.





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