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Anna Kölling
Weibliche Genitalverstümmelung im Diskurs
Exemplarische Analysen zu Erscheinungsformen, Begründungsmustern und Bekämpfungsstrategien
Reihe: Reform und Innovation. Beiträge pädagogischer Forschung
Bd. 10, 2009, 104 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 978-3-8258-1821-0


Die weibliche Genitalverstümmelung wird oft aus westlicher Perspektive als ein barbarischer Brauch angesehen und mit der Rückständigkeit der betroffenen Regionen verbunden. Dementsprechend wird angenommen, dass die Verstümmelung weiblicher Genitalien weder in Europa noch in den USA praktiziert wird.

In dieser Arbeit wird untersucht, welche Gründe es für die Anwendung dieser Praktik gibt und welche Argumentationslinien die GegnerInnen der Praktik verfolgen. Als Beispiel wird die Situation in Ägypten hervorgehoben. Außerdem wird die Geschichte der weiblichen Genitalverstümmelung in Europa und den USA und in erster Linie die dortigen Begründungen für die Praktik untersucht. Dabei lassen sich interessante Parallelen zur heutigen Situation in Ägypten herstellen.





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