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Rainer Zaiser
Inszenierte Poetik
Metatextualität als Selbstreflexion von Dichtung in der italienischen Literatur der frühen Neuzeit
Reihe: Ars Rhetorica
Bd. 22, 2009, 224 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 978-3-8258-1848-7


Die vorliegende Studie fasst unter dem Begriff Metatextualität alle jene Verfahren der literarischen Fiktion zusammen, die den Text selbst in einem oder in mehreren seiner Aspekte zum Gegenstand der Reflexion machen. Diese Möglichkeit einer im literarischen Text selbst inszenierten Poetik wird vor allem dann ausgeschöpft, wenn es darum geht, neue poetologische Konzepte durchzusetzen. Am Beispiel der italienischen Renaissance- und Barockliteratur wird in der Studie gezeigt, wie in diesen Epochen vor allem in jenen Gattungen auf die poetologische Selbstreflexion zurückgegriffen wird, die sich gegen die sanktionierten Gattungen des klassischen Altertums zu behaupten versuchen.





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