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Nora Sausmikat
Nichtstaatliche Frauenforschung in der VR China
Eine Diskussion der Frauenwissenschaft Li Xiaojiangs
Reihe: Berliner China-Studien
Bd. 30, 1995, 232 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 3-8258-2511-6


Seit Mitte der 80er Jahre etabliert sich in der VR China eine nichtstaatliche Frauenforschung, deren bekannteste Vertreterin Li Xiaojiang ist. Ihr Konzept einer chinesischen Frauenwissenschaft ist jedoch weitgehend unbekannt. Der vorliegende Band liefert erstmals eine umfassende Analyse ihrer Hauptschriften, welche die subtile Verflechtung von Politik und Wissenschaft vor allem vor dem Hintergrund nichtstaatlicher Aktivitäten darlegt. Aufbauend auf ihren Schriften zur weiblichen Evolution sowie ihren kritischen Reflexionen zur chinesischen Frauenbefreiung im Reformklima der 80er Jahre, wird Lis Konzept einer marxistischen Frauenwissenschaft unter wissenschaftstheoretischen Aspekten als auch aus einer vergleichenden Perspektive mit westlich-feministischen Ansätzen diskutiert. Diese Arbeit möchte den einseitigen Diskurs der westlichen Frauenforschung über China aufbrechen und chinesische Stimmen zu Wort kommen lassen.





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