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Kai Schwenke
Die Berücksichtigung der Marktmacht bei "Mißbrauch" und "Diskriminierung"
(insbesondere nach der vierten GWB-Novelle)
Reihe: Juristische Schriftenreihe
Bd. 62, 1995, 264 S., 35.90 EUR, 35.90 CHF, br., ISBN 3-8258-2544-2


Gibt es Zusammenhänge zwischen dem Grad der Marktmacht und den kartellrechtlichen Verhaltensanforderungen, welche nach den §§ 22 und 26 II, III und IV ($=$37a alt) GWB an die ihren Tatbeständen unterliegenden Unternehmen zu stellen sind?
Und läßt sich auch aus dem Verhältnis von UWG und GWB eine unterschiedliche Verhaltenskontrolle im Hinblick auf die Marktstärke herleiten?
Diese Fragen werden mit der vorliegenden Arbeit untersucht. Dabei ergibt sich, daß Verhaltensanforderungen, welche an marktbeherrschende Unternehmen gestellt werden, am schärfsten sind, relativ marktmächtige Unternehmen dagegen freier gestellt sind, und Verhaltensanforderungen, welche an alle Unternehmen gerichtet sind, am wenigsten in den wettbewerblichen Freiheitsbereich der Unternehmen eingreifen.





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