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Martin Pöttner
Realität als Kommunikation
Ansätze zur Beschreibung der Grammatik des paulinischen Sprechens in 1Kor 1,4-4,21 im Blick auf literarische Problematik und Situationsbezug des 1. Korintherbriefes
Reihe: Theologie
Bd. 2, 1995, 408 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, br., ISBN 3-8258-2687-2


Einer problemorientierten literar- und redaktionskritischen Untersuchung des 1. Korintherbriefs zeigt sich, daß die paulinischen Textschichten in diesem Text auf ein gemeinsames Grundproblem bezogen sind. Angsichts der zu vermutenden Kommunikation eines substanzzentrierten dualistischen Selbstverständnisses in der korinthischen Gemeinde entwickelt Paulus briefstellerisch-rhetorische Strategien, um eine nicht-dualistische Sprechweise zu entwickeln, deren reifste Gestalt in 1Kor 1,4- 4,21 vorliegt. Dabei stößt Paulus zu Grundfragen der Realitätsproblematik vor. Die Arbeit vertritt die These, daß im Sinne des Paulus die aus der Glaubensperspektive gedeutete Realität sachgemäß über einen komplex entwickelten Kommunikationsbegriff zu beschreiben ist. Methodisch werden die Regeln des paulinischen Sprechens, seine "Grammatik", möglichst genau beschrieben. Zugleich versucht die Arbeit, sich ansatzweise dem Problem "Realität als Kommunikation" in der Sache zu stellen.





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