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Meong-Sook Shin
Inkulturelle christliche Seelsorge im koreanischen Kontext
Die Herausforderung der Kontextualisierung christlicher Seelsorge in einer vom Schamanismus geprägten Kultur
Reihe: Entwürfe zur christlichen Gesellschaftswissenschaft
Bd. 5, 1997, 240 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, br., ISBN 3-8258-2990-1


Die inkulturelle christliche Seelsorge im koreanischen Kontext Die hier vorliegende Arbeit analysiert die christliche Seelsorge in Korea vor dem Hintergrund der koreanischen Kultur. Eine Schlüsselrolle in der Verbindung koreanischer Kultur und Religion spielt der noch heute lebendige "Mugyo", der koreanische Schamanismus. Wie läßt sich die koreanische christliche Seelsorge auf die Verhältnisse ihres schamanistisch geprägten, gesellschaftlichen-kulturellen Kontextes ein? Welche Anregungen können daraus für die koreanisch Seelsorgearbeit erwachsen? Diese Fragen sind unverzichtbar, wenn Seelsorge tatsächlich "Heilung" schaffen will. Mittels induktiver Vorgehensweise will die Autorin ausdrücklich eine behutsamere, das Christentum und den Schamanismus als gleichwertige und -berechtigte Größen erfassende Perspektive einnehmen. Eine solche steht gegen eine eher "eurozentrische" Perspektive systematischer Theologie, die das koreanische Christentum als von Schamanismus durchweg negativ beeinflußt betrachtet. Der Band gibt Impulse für eine "inkulturelle, entpatriachalisierte und gruppendynamische" christliche Seelsorge mit Relevanz über Korea hinaus.





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