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Martin Sieg
Im Schatten der Wolfschanze
Hitlerjunge auf der Suche nach Sinn Autobiographische Skizze eines Zeitzeugen
Reihe: Anpassung - Selbstbehauptung - Widerstand
Bd. 12, 1997, 256 S., 15.90 EUR, 15.90 CHF, br., ISBN 3-8258-3288-0


Ein Zeitzeuge, Jahrgang 1927, der in der Nähe des Führerhauptquartiers "Wolfschanze" groß geworden ist, berichtet über seine ihn herausfordernden Erlebnisse während der Hitlerzeit und des Krieges. Die gezielte Beeinflussung durch die NS-Ideologen, die Erschütterungen während der Kampfhandlungen und die Erlebnisse von Sinnlosigkeit nach dieser Zeit haben bei dem damals noch Jugendlichen prägende Spuren und eine geistige Unruhe hinterlassen. Besonders die unfaßlichen Verbrechen des Holocaust lösten bei seiner Flakhelfer-Generation die beunruhigenden Fragen aus: "Wird jeder so, wenn man ihn läßt? Könnte man selbst so werden? Gibt es dagegen keinen Schutz?" (Zuckmayer). Angesichts der schrecklichen Ereignisse gilt es, der Wahrheit über den rätselhaften Menschen so objektiv wie möglich auf die Spur zu kommen. Der Autor fragt:
    Wird der aggressiv fanatische Haß des "Kain im Menschen" weiterhin tödliche Folgen haben, so daß die unmenschlichen Grausamkeiten von gestern sich wiederholen können? Kann die Menschheit einen Schutz gegen sich selbst errichten und den Haß überwinden? Kommt der verunsichert suchende Mensch der aufklärenden Wahrheit näher, wenn er DEN befragt, der hinter den Geheimnissen des von ihm geschaffenen Lebens steht? Ist der "neue Mensch", den Christus verkörpert, ein Wegweiser aus der Sackgasse heraus, durch den verläßlicher Lebenssinn in den Blick kommt?






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