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Paul Dumouchel, Jean-Pierre Dupuy
Die Hölle der Dinge
René Girard und die Logik der Ökonomie
Reihe: Beiträge zur mimetischen Theorie. Religion - Gewalt - Kommunikation - Weltordnung
Bd. 9, 1998, 200 S., 20.90 EUR, 20.90 CHF, br., ISBN 3-8258-3656-8


Die moderne Ökonomie muß neu verstanden werden: sie ist eine gewaltförmige Regulierung von Gewalt. Wir Menschen sind begehrende, leidenschaftliche Wesen, und es hängt vom Charakter unserer Beziehungen ab, ob daraus Lüge und Gewalt oder friedliche Zusammenarbeit wird. Die Autoren lesen die "Logik der Wirtschaft" neu: im Lichte von Rene Girards "Theorie des mimetischen Begehrens".

Die heutige Wirtschaft - das ist ein paradoxes Nebeneinander von Gegensätzen: Mehr Reiche und mehr Arme, mehr Produktivität und mehr Verwüstung und Raubbau. Immer mehr Güter und zugleich immer mehr Knappheiten. Mehr Arbeitslose, mehr Überflüssige, mehr ruinierte Landschaften und Kulturen - und zugleich anschwellende Geldvermögen. Warum kommt es zu diesen grotesken, systematischen Widersprüchen? Die Autoren führen uns an die Wurzel dieses Paradoxons.

Paul Dumouchel ist Professor für Philosophie an der Université du Québec à Montréal (Kanada); Jean-Pierre Dupuy ist Professor für politische Philosophie und Sozialphilosophie an der École Polytechnique in Paris (Frankreich) und an der Stanford University (Kalifornien/USA).





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