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Andreas Eckert, Gesine Krüger (Hrsg.)
Lesarten eines globalen Prozesses
Quellen und Interpretationen zur Geschichte der europäischen Expansion
Reihe: Periplus Parerga
Bd. 5, 1998, 240 S., 30.90 EUR, 30.90 CHF, br., ISBN 3-8258-3839-0


Der Band stellt Arbeiten aus dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Schwerpunktprogramm Transformationen der europäischen Expansion. Forschungen zur kognitiven Interaktion europäischer mit außereuropäischen Gesellschaften vor. Anspruch der Autoren ist es, handliche Schlagworte und flächige Thesen zur Globalisierungsdebatte zu überprüfen und eine historische Perspektive zu entwickeln. Ist mit dem Stichwort der europäischen Expansion eine Dynamik beschrieben, die von Europa ausging, umfassen die kognitiven Interaktionen Formen des gegenseitigen Austausches, der Verflechtung und Kommunikation, die nicht in einem simplen Aktions-Reaktions-Schema aufgehen.

Das Thema birgt die Gefahr der Zersplitterung und Beliebigkeit. Im Mittelpunkt stehen daher die Quellen. Eine Verständigung darüber, was die Basis unseres Wissens über außereuropäische Gesellschaften ist, wie sich dieses Wissen herstellt und welches unsere Quellen sind, ist Voraussetzung für eine historisch fundierte Perspektive, deren Aufrechterhaltung gerade bei der Auseinandersetzung mit populären Großthemen wie der Globalisierung wichtig ist.

Andreas Eckert ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Moderner Orient in Berlin.

Gesine Krüger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität Hannover.






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