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Ewelina Rzucidlo
Caspar David Friedrich und Wahrnehmung: Von der Rückenfigur zum Landschaftsbild
Reihe: Kunstgeschichte
Bd. 59, 1998, 264 S., 30.90 EUR, 30.90 CHF, br., ISBN 3-8258-3854-4


Wie es die Regel für einen genialen Künstler will, sei das Wissen über ihn unerschöpflich, so auch im Fall Caspar David Friedrichs: Trotz der umfangreichen Friedrich-Forschung sind wesentliche Fragen offengeblieben; so etwa die nach der Bildästhetik: Was sind Friedrichsche Kompositionsprinzipien? Worin liegt ihr Anfang und worin enden sie? Was ist ihr Ziel und wie sieht der künstlerische Weg dorthin aus? Antworten auf diese Fragen sucht Ewelina Rzucidlo in der Analyse der Bildstruktur und der historischen Annäherung an die Wahrnehmungsebenen.

In zweiter Annäherung rückt die ästhetische Wahrnehmung in den Blick: Was ist ein Bild? Wie funktioniert seine Wahrnehmung? Inwieweit ist die Bildinterpretation nicht schon in der Bildstruktur eingelassen?

Durch ungewöhnlich feinsinnige, detaillierte Bildanalysen und vielschichtige historische Einbindungen, werden nicht nur einige Friedrich-Rätsel offengelegt, sondern auch der Sehmodus und das Raumverständnis um 1800 erneuert. Die Wissenschaft ist mit dem Beitrag von Ewelina Rzucidlo um einige Thesen reicher, die zum Diskurs herausfordern.





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