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Jürgen Manemann (Hrsg.)
Befristete Zeit
in Zusammenarbeit mit Gabriela Grunden, Torsten Habbel, Hans-Gerd Janßen, Ottmar John, Michael J. Rainer, José A. Zamora
Reihe: Jahrbuch Politische Theologie
Bd. 3, 1999, 280 S., 20.90 EUR, 20.90 CHF, br., ISBN 3-8258-3957-5


In Band 3 wird der Zeitindex der Theologie diskursorisch herausgearbeitet: "Wer christlich zu denken glaubt und dies ohne Frist zu denken glaubt, ist schwachsinnig." (J. Taubes). Zeit als Frist denken - das ist der Theologie aufgegeben. Eine apokalyptisch angeschärfte Gottesrede verweigert sich der bloßen Faktizität, indem sie ihren Herrschaftscharakter zu enthüllen und einen Horizont aufzubrechen versucht, von dem aus Geschichte in ihrer Herrschafts- und Unterwerfungsstruktur entlarvt und in ihrer subjekthaft erfahrenen Leidens- und Hoffnungsstruktur erkennbar wird. Ein solcher Entwurf provoziert eine kontroverse Diskussion im Zeitalter der Beschleunigungen und der Zeitvergessenheit. Zu dieser Diskussion im Konzert mit anderen Disziplinen (Soziologie, Philosophie, Politologie, Ästhetik u. a.) herauszufordern, ist die Aufgabe des 3. Bandes.

Mit Statements von Ulrich H. J. Körtner, Franco Rest, Christoph Wulf, Ulrich Lüke. Textbeiträge u. a. von Jürgen Habermas, Norbert Bolz, Karl-Heinz Brodbeck, Matthew L. Lamb, Johann Baptist Metz, Tiemo Rainer Peters, Johann Reikerstorf, Christoph Türcke, Jürgen Werbick, José A. Zamora.

Jürgen Manemann ist Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Münster.





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