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Christel Killmer
Burnout bei Krankenschwestern
Zusammenhänge zwischen beruflichen Belastungen, beruflichen Kontrollbestrebungen und dem Burnout-Phänomen
Reihe: Medizinsoziologie
Bd. 10, 2. Auflage, 2012, 248 S., 25.90 EUR, 25.90 CHF, br., ISBN 978-3-8258-4404-2


Gehen hohe berufliche Verausgabungen, die unzureichend belohnt werden, einher mit Burnout? Antworten auf diese Frage gibt das vorliegende soziologische Werk zur Situation des Krankenpflegepersonals.

Die Autorin eröffnet einen neuen Zugang zu diesem Thema, indem sie überprüft, ob das Modell beruflicher Gratifikationskrisen geeignet ist, Belastungen und Burnout im Dienstleistungsberuf `Krankenpflege' zu erklären.

Dazu erörtert sie im theoretischen Teil die Konzepte `Gratifikationskrisen' und `Burnout'. Ebenso legt sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen ihnen offen. Ihre neuartige berufssoziologische Analyse unter der Fragestellung "Krankenpflege - ein lohnenswerter Beruf?" leitet zum empirischen Teil über.

Auf der Grundlage einer schriftlichen Befragung von Krankenschwestern einer Universitätsklinik gelingt es der Autorin im empirischen Teil, die Zusammenhänge zwischen hohen Verausgabungen, die ungenügend belohnt werden, und Burnout weiter zu entschlüsseln.

Abschließend skizziert sie Interventionen, die dazu beitragen sollten, daß berufliche Krankenpflege sich mehr lohnt als heute.

Christel Killmer, geb. 1959, Dipl. Soziologin und Krankenschwester mit langjährigen Berufserfahrungen im pflegerischen, pflegewissenschaftlichen und medizinsoziologischen Bereich sowie in der Aus- und Weiterbildung von Menschen, die in Gesundheitsberufen tätig sind.





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