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Donata Kaman
Theater der Maler in Deutschland und Polen
Reihe: Literatur - Theater - Medien
Bd. 2, 2001, 328 S., 25.90 EUR, 25.90 CHF, br., ISBN 3-8258-4747-3


Ausgehend von den theoretischen Vordenkern: E. G. Craig, R. Wagner, A. Appia untersucht diese Studie eigenwillige Theaterarbeit von Malern, die ihren Visionen ein Bild verleihen. O. Kokoschka, W. Kandinsky, O. Schlemmer und ihnen gegenüber die Nachkriegsgeneration der polnischen Maler: T. Kantor, J. Szajna und A. Woron setzten ihrer jeweiligen Zeitgeisterfahrung ein optisches Zeichen im Theater. Alles in allem kommt die untheatralische Theatralität der Kunst mit dem 20. Jahrhundert auf einen überraschenden Weg, der doch schon in der Kulturgeschichte seit M. Grünewald und H. Bosch als Bilderszenario seelischer und gesellschaftlicher Katastrophen vorgeahnt war.

Donata Kaman, geb. 1967 erhielt 2000 für die vorliegende Promotion den Lilli Bachmann-Rahn Preis der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, ist als freie Autorin mit dem Deutsch-Polnischen Journalistenpreis 1998 in der Sparte Rundfunk ausgezeichnet worden, unterrichtet zur Zeit an der Erlangener Universität.





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