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Ottmar Fuchs, Reinhold Boschki, Britta Frede-Wenger (Hrsg.)
Zugänge zur Erinnerung
Bedingungen anamnetischer Erfahrung Studien zur subjektorientierten Erinnerungsarbeit
Reihe: Tübinger Perspektiven zur Pastoraltheologie und Religionspädagogik
Bd. 5, 2001, 376 S., 25.90 EUR, 25.90 CHF, br., ISBN 3-8258-4785-3


Die aktuellen Diskurse um Erinnerung an Auschwitz weisen ein gravierendes Defizit auf: Zu sehr wird festgestellt, dass erinnert werden muss, zu wenig kommen die konkreten Menschen in den Blick, die sich erinnern sollen. Aus diesem Grunde geht die Studie strikt subjektorientiert vor und nimmt die Subjekte der Erinnerung - Jugendliche und junge Erwachsene, ihre Lebenswelt, ihre Verstehensvoraussetzungen - als erstes in den Blick. Danach werden in Grundsatzbeiträgen theologische Voraussetzungen einer Theologie angesichts der Schoah benannt, um schließlich eine Lücke in dem bisherigen Bemühen um eine "Kultur der Erinnerung" zu schließen, nämlich Impulse zu bieten für eine subjektzentrierte Erinnerungsarbeit in Religionspädagogik und Pastoraltheologie.

Ottmar Fuchs ist Professor für Praktische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen.

Reinhold Boschki ist Wissenschaftlicher Assistent für Religionspädagogik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen.

Britta Frede-Wenger ist Wissenschaftliche Angestellte am Lehrstuhl Dogmatik, Tübingen.






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