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Wolfgang Zimmermann
Die industrielle Arbeitswelt der DDR unter dem Primat der sozialistischen Ideologie
Reihe: Studien zur DDR-Gesellschaft
Bd. 8, 2002, 1104 S., 51.90 EUR, 51.90 CHF, br., ISBN 3-8258-5670-4


Selbstbestimmte Zeit der Werktätigen war für die Zwecke der SED auf ein Minimum zu beschränken. Endziel der SED war die Erziehung der Werktätigen zu willfährigen Werkzeugen. Aus dieser Perspektive sollte im real existierenden Sozialismus Mehrschichtarbeit zum Normalzustand erhoben werden. Innerhalb dieses Konzeptes sollten die Werktätigen durch die Mehrschichtarbeit so erschöpft werden, daß ein offener Konflikt mit dem Herrschaftssystem unmöglich wurde. Zeitsouveränität ist jedoch für den Menschen, will er sich als Individuum verwirklichen, Voraussetzung.





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