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Theodor Ebert
Der Kosovo-Krieg aus pazifistischer Sicht
Pazifismus - Grundsätze und Erfahrungen für das 21. Jahrhundert Band 2
Reihe: Politik: Forschung und Wissenschaft
Bd. 4, 2001, 176 S., 12.90 EUR, 12.90 CHF, br., ISBN 3-8258-5707-7


Mit dem Luftkrieg der NATO gegen Jugoslawien begann für den deutschen Nachkriegspazifismus ein neues Zeitalter. Ebert hat sich über Jahrzehnte als Konfliktforscher und Schriftleiter der Zeitschrift "Gewaltfreie Aktion" mit den Möglichkeiten gewaltfreier Konfliktbearbeitung befasst. Von ihm stammt der erste Entwurf für einen Zivilen Friedensdienst als Alternative zum Militär.

Aus dem Vorwort: "Wer sich einbildet, auch in Zukunft ließe sich aus großer Höhe mit Bomben politischer Gehorsam erzwingen, unterschätzt die Möglichkeiten, die fanatische Terroristen haben, in fahrlässiger Weise. Jedes Atomkraftwerk ist eine stationäre Atombombe, die von Terroristen mit geringem Aufwand in ein Tschernobyl verwandelt werden kann. Wir haben allen Grund, schleunigst über zivile Alternativen zu militärischen Einsätzen nachzudenken und die vorhandene Ansätze solch ziviler Alternativen zu entwickeln."

Prof. Dr. Theodor Ebert (geb. 1937 in Stuttgart) lehrt Politische Wissenschaft mit Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung am Otto Suhr Institut der Freien Universität Berlin. Von 1972 bis 1984 war er Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland und von 1984 bis 1996 Mitglied der Kirchenleitung der Evanglischen Kirche in Berlin-Brandenburg.





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