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Johannes Jäger
Die rechtsextreme Versuchung
Reihe: Politikwissenschaft
Bd. 78, 2002, 216 S., 17.90 EUR, 17.90 CHF, br., ISBN 3-8258-5722-0


Die Versuchung, in rechtsextremistischen Orientierungen die Lösung für die eigenen Probleme zu suchen, ist besonders für die Menschen verlockend, die nicht gelernt haben, soziale Benachteiligungen und gesellschaftliche Konflikte in ihrer verflochtenen Vielfältigkeit zu verstehen. Vor allem junge Menschen greifen die einfachen Antworten auf, die ihnen von den verschiedenen rechtsextremen Parteien und Organisationen angeboten werden.

Das vorliegende Buch informiert über die ideologischen Hintergründe des aktuellen Rechtsextremismus, über seine Geschichte und über die Versuche der Neuen Rechten, die nationalsozialistischen Verbrechen zu leugnen oder wenigsten verständlich zu machen, damit die Deutschen wieder ein reines Gewissen erlangen und ein "gesundes Nationalgefühl" entwickeln könnten. Die Auswirkungen dieser Ideologie spiegeln sich in der zunehmenden Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung und der steigenden Zahl der Straftaten mit erwiesenem oder zu vermutetem rechtsextremistischem Hintergrund wider. Mit Hilfe der Analysen wird nach Wegen gesucht, um der rechtsextremen Versuchung begegnen zu können.

Johannes Jäger, geb. 1932, ist Politikwissenschaftler und lehrte bis 1998 als Professor am Fachbereich Sozialwesen der FH Münster. In seinen Arbeiten beschäftigte er sich vornehmlich mit wissenschaftstheoretischen und sozialarbeiterischen Themen und der Entwicklung des Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland.





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