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Susanna Berndt, Anton Grabner-Haider (Hrsg.)
Das neue Kulturchristentum
Reihe: Forum Religion & Sozialkultur - Abt. A: Religions- und Kirchensoziologische Texte
Bd. 4, 2002, 144 S., 20.90 EUR, 20.90 CHF, br., ISBN 3-8258-5741-7


Alle religionssoziologischen Umfragen zeigen, dass die meisten Zeitgenossen im weiteren Sinn religiös sein wollen, auch wenn sie sich mit den Lehren der Kirchen nur mehr zum Teil identifizieren können. Sie befinden sich in einem dynamischen kulturellen Lernprozess. "Religion ja, aber keine kirchlichen Monopole", lautet ein Bekenntnis.

So ist seit längerem neben der Kirchenreligion ein "Kultur-Christentum" bzw. eine "Kultur-Religion" im Entstehen. Darin werden die Kulturleistungen des Christentums mehrheitlich positiv eingeschätzt: Baukunst, Musik, Malerei, soziale Einrichtungen. Aber auch von den ethischen Zielwerten der allgemeinen Menschlichkeit möchte man sich nicht trennen.

Anton Grabner-Haider, geb. 1940, Theologe und Philosoph, Prof. für Religionsphilosophie an der Universität Graz.

Susanna Berndt, geb. 1971, Studium der Philosophie und Kunstgeschichte, arbeitet als Redakteurin in Wiesbaden.






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