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Nils Goldschmidt
Entstehung und Vermächtnis ordoliberalen Denkens
Walter Eucken und die Notwendigkeit einer kulturellen Ökonomik
Reihe: Kulturelle Ökonomik
Bd. 2, 2002, 240 S., 30.90 EUR, 30.90 CHF, br., ISBN 3-8258-5903-7


Die Fragestellung des Ordoliberalismus, wie sie in den dreißiger und vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts durch Walter Eucken und die Freiburger Schule herausgebildet wurde, hat an Aktualität nichts verloren: Wie ist das Verhältnis von geschichtlich-individueller Betrachtungsweise und theoretisch-allgemeiner Forschung in den Wirtschaftswissenschaften? Diesem Problem geht Nils Goldschmidt nach, indem er die Ursprünge des ordoliberalen Programms in der Spannung dieser beiden Pole erstmals umfassend analysiert und zugleich zeigt, daß nur ein geistesgeschichtlicher Zugang die Entstehung dieser Forschungstradition erklären kann. Darüber hinaus bietet diese Sichtweise auch eine Perspektive für die aktuelle Debatte: Theorie und Geschichte sind in einer kulturellen Ökonomik miteinander zu verbinden.

Nils Goldschmidt ist Professor für Sozialpolitik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München und Research Associate am Walter Eucken Institut, Freiburg.





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