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Genkichi Nakasone
Die Einführung der westlichen, besonders deutschen Musik im Japan der Meiji-Zeit
Reihe: Soziologie
Bd. 38, 2002, 208 S., 25.90 EUR, 25.90 CHF, gb., ISBN 3-8258-6415-4


Weniger des gefälligen Klanges, sondern eher des schönen Scheines wegen wurde die westliche, besonders deutsche Musik im Japan der Meiji- Zeit (1866 - 1912) eingeführt - als ein Beitrag zur Aufbesserung des staatlich-gesellschaftlichen Kulturprestiges. Die Diskussion des empirischen Falles fokussierte dabei die Gründung und den Ausbau der Tokyo Musikschule sowie deren Orientierung am Vorbild der klassischen Musik deutscher Provenienz. Ein vom Verfasser eigens entwickeltes Theoriestück zur politischen Unterlegenheit und ihrer Überwindung wurde zur Erklärung dieses Falles benutzt. Die gesamte Studie ist in kritischer Anlehnung an und Auseinandersetzung mit Max Weber geschrieben, wobei dessen methodologische Position besonders gewürdigt wurde.

Dr. Nakasone Genkichi, geboren 1928 in Nana (Okinawa). Nach dem Studium der Medizin (1950 - 1954) Krankenhaus- und Publikationstätigkeit, letzteres zu Fragen der forensischen Psychiatrie. 1972 Gründung und Inbetriebnahme des Nakasone-Krankenhauses für Psychiatrie in Oita.





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